Hl. Johannes Eudes – 19. August

Wer Gott liebt, flieht nicht bloß die Sünde; er sucht auch seinen Willen dem Willen Gottes gleichförmig zu machen. Die Liebe pflegt ja die Einheit der Gesinnungen und Wünsche; sie macht aus zwei Herzen nur ein Herz, aus zwei Willen nur einen Willen.

„Wer Gott anhängt“, das heißt wer ihn liebt, „ist ein Geist mit ihm.“ (1 Kor 6,17) – Mit Recht sagt man vom heiligen Eudes, er habe seinen eigenen Willen ganz und vollständig in die Hände Gottes gelegt.

„O teuerster Wille meines Gottes,
du bist und wirst immer sein
mein Herz, meine Seele, mein Leben,
meine Stärke, meine Ehre, meine Seligkeit.
Lebe und regiere in mir vollkommen.“

„Es lebe der heiligste Wille meines Jesus!
Der meine werde vernichtet,
aber der seine herrsche im Himmel und auf Erden.“

Nie unternahm er auch das geringste, ohne daß er zuerst nach dem Willen Gottes forschte. Hatte er aber einmal das göttliche Wohlgefallen erkannt, so vermochten weder irdische Klugheit, noch menschliche Rücksichten, noch bittere Verfolgung, noch natürliches Widerstreben ihn von der Erfüllung des Willens Gottes abzuhalten.

Gab die Liebe zu Gott der seraphischen heiligen Theresia ein, das Gelübde zu machen, von zwei Dingen immer das vollkommenere zu wählen, so bewog sie den heiligen Eudes, sich durch ein Gelübde zu verpflichten, immer das zu tun, was er als den heiligen Willen Gottes erkannte.

(aus: Joseph Hector. Der hl. Johannes Eudes. Apostel Jesu und Mariens.)

Siehe auch H I E R

Hl. Johannes Eudes Apostel Jesu und Mariens
Hl. Johannes Eudes
Apostel Jesu und Mariens
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