Matthäus, Ap. und Ev. – 21. September

Ihm verdanken wir die erste Darstellung des Lebens und Leidens Jesu Christi. Er schrieb sie in der aramäischen Umgangssprache seiner Heimat, damit jeder Volksgenosse, auch der Dorfhandwerker, Lastträger und Berghirt, die frohe Botschaft von der Erlösung hören und verstehen könne. So gab er mutig Zeugnis für den Gekreuzigten, so dankte er seinem Meister für die unbegreifliche Gnade der Berufung, so vergalt er seinem Volke, das ihn beschimpft und angespien hatte, die Ächtung seines Standes.

Denn er stellte sich selbst wieder zurück in den Bannkreis der Verachtung und des Hasses, aus dem der Heiland ihn unbekümmert um den Widerspruch der Pharisäer hervorgeholt hatte. Damals, als plötzlich der Rabbi von Nazareth an seiner Zollbank zu Kapharnaum stand, ihn ansah und nichts sagte als die drei Worte:

KOMM, FOLGE MIR!

Berufung des Matthaeus Komm, folge mir!
Berufung des Matthaeus
Komm, folge mir!

 

 

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