Herles Meinung über Kardinal Marx wörtlich

Der Journalist Wolfgang Herles ortet bei Tichy, in seinen Überlegungen über einen möglichen neuen Bundespräsidenten, den angeblich ach so barock-konservativen Kardinal ein:

Unser größeres Problem ist womöglich seit längerem schon die heimliche Klerikalisierung Deutschlands. Sie bedeutet den Triumph der Scheinheiligkeit über die Vernunft, der Gesinnungs- über die Verantwortungsethik. Vielleicht kann auch Marx etwas dazu beitragen.

Marx, der linke Kardinal und Bischofskonferenzvorsitzende, der die katholische Kirche so protestantisch aussehen lässt, als ob Ex-Bischof Wolfgang Huber noch mühelos zum Papst gewählt werden könnte.

Warum nicht Marx for President? Oder der Kölner Kardinal Woelki, der mit dem Weihrauchfass ums Flüchtlingsboot tanzt? Warum müssen es immer Protestanten sein, die in Staatsämtern ihre Religion propagieren? Ein katholischer Kleriker wäre nicht schlimmer als die Exbischöfin. Nur würde jedermann sofort das Unheil erkennen. Protestantische Pfarrer, nur weil sie heiraten und sich wieder scheiden lassen dürfen, sind für öffentliche Ämter um kein Deut besser geeignet als katholische Würdenträger.

http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/warum-kaessmann-marx-for-president/

 

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