Schlaft nicht!

Teresa von Avila im Interview (4/4)

Eines Deiner vielen Gedichte heißt „Schlaft nicht“. Du willst keine mittelmäßigen Christen, sondern heilige Helden; keine frömmelnde Zwerge, sondern in der Tugend bewährte Riesen…Warum?

„Gott will die Erde, kein Feigling sei unter euch; wagen wir das Leben, denn der wird es sich am besten bewahren, der es verloren gibt. Christus ist unser Feldherr und der Lohn dieses Krieges. Schlaft nicht, schlaft nicht, denn es gibt keinen Frieden auf Erden.

Wie kann unser normales, christliches Leben zu einem heldenhaften werden?

Richtet eure Augen auf den Gekreuzigten, und alles wird euch leicht werden. Wenn der Herr uns seine Liebe erwiesen hat in solch ungeheuren Werken und Qualen – wie wollt ihr ihn da allein mit Worten zufriedenstellen? Wisst ihr, was es heißt, wahrhaft geistlich zu leben? Allein mit Gebet und Beschauung könnt ihr euer Fundament nicht legen. Wenn ihr nicht nach Tugenden trachtet und euch nicht tätig darin übt, werdet ihr immer Zwerge bleiben.

Würdest Du noch einmal auf Erden leben, was würdest Du anders machen?

„Sicher hast Du schon manche Gebetsbücher gesehen, in denen der Seele geraten wird, in sich selbst einzutreten. Nun, genau darum geht es. Denn nach meinem besten Verständnis ist das Gebet das Eingangstor zu diesem Schloss. Hätte ich früher erkannt, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig allein gelassen.

(Monsignore Florian Kolfhaus „Interview mit einer Heiligen: Teresa von Avila in ihren eigenen Worten“ – gefunden bei catholicnewsagency -)

 

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3 Kommentare zu „Schlaft nicht!

  1. We need to have:“Determined determination“ to persevere on the path of prayer, once started, without flinching from the difficulties and contradictions that may arise.
    Also, get rid of everything we have or know, never stop along the way, until we reach the full transforming union with the Beloved. To do this, we can’t stop with the „flowers“ on the way (the pleasures and pastimes of all kinds) or be scared to the „wild beasts“ (the difficulties and temptations). We have to stare at the goal of prayer, which is union with Christ, and endure to get it: St. John of the Cross

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