Fest des hl. Erzmartyrers Stephanus – 26. Dezember

Nach dem Zeugnis des hl. Gregor von Nyssa († um 394) wurde das Fest des hl. Stephan und das des hl. Apostels Johannes im Morgenland schon im 4. Jahrhundert gefeiert.

Mit dem hl. Stephanus, in dessen Heiligtum wir uns im Geiste eingefunden haben, sehen wir uns rings von Feinden des Heils umgeben (Fleisch, Welt, Satan). Wir erheben den Blick nach oben, zu Christus, und flehen ihn um Hilfe an (Intr.). Die Lesung zeigt uns im hl. Stephanus den Weg, der zu Christus führt: den Weg des Glaubens, des Bekennermutes, der Bereitschaft, für Christus alles hinzugeben. Entschlossen, mit ihm diesen Weg zu gehen, sind wir stärker als unsre Feinde: sie unterliegen und ernten Gottes Strafe (Evang.). – Im Opfergang bringen wir, wie ein anderer Stephanus, unser Ich, unser Herz, unser Leben als Opfergabe auf dem Altare dar und sprechen mit ihm: „Nimm meinen Geist“, mein Leben, mein Alles hin (Offert.).

Fest des hl. Erzmartyrers Stephanus – Mariawalder Messbuch

Steinigung des hl. Stephanus Bernardo Daddi, 14. Jh. Rom Pinacotec
Steinigung des hl. Stephanus
Bernardo Daddi, 14. Jh.
Rom Pinacotec
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