Papst und Luther

Heute undenkbar: Papst verkündet Bann gegen Luther

Gegen den Wittenberger Theologen Martin Luther wird am 3. Januar 1521 mit der Bulle „Decet Romanum Pontificem“ der Bannfluch verkündet. Papst Leo X. hatte ihm noch 60 Tage Zeit gelassen, seine reformatorischen Bekenntnisse zu widerrufen.

Die Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ war zuvor in allen größeren Städten durch päpstliche Abgesandte bekannt gemacht worder.

Luther antwortete auf die drohende Exkommunikation mit den Worten: „O Du allerunseligster Leo, es ist aus mit dem Römischen Stuhl. Gottes Zorn hat ihn überfallen.“ Auch widmete er Leo die Schrift “Von der Freiheit eines Christenmenschen“ und beantwortete die Verbrennung seiner Schriften mit dem einäschern kanonischer Bücher.

Der Bruch mit dem Katholizismus ist endgültig vollzogen, die Reformation in Europa nicht mehr aufzuhalten.

Textquelle

 

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Ein Kommentar zu „Papst und Luther

  1. Und damit beginnt das immerwährende Unglück für das deutsche Volk, das bis zum heutigen Tag anhält. „Wohin soll Ich dich noch schlagen, du hast doch keine heile Stelle mehr.“ So sprach der Herr durch den Propheten zu dem unbussfertigen Jerusalem.

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