Der autoritäre Papst

„Wer im Vatikan darauf hinweist, dass Franziskus einen doch eher autoritären Führungsstil pflegt, kann auf eine Äußerung verweisen, die der Papst selber im September 2013 in einem Interview gegenüber Antonio Spadaro SJ, dem Chefredakteur der Jesuitenzeitschrift „Civilta Cattolica“ gemacht hat. Damals sagte er mit Rückblick auf die Jahre nach seiner Zeit als Ordensprovinzial in Argentinien:

„Meine autoritäre und schnelle Art, Entscheidungen zu treffen, hat mir ernste Probleme und die Beschuldigung eingebracht, ultrakonservativ zu sein. Ich habe eine Zeit einer großen inneren Krise durchgemacht, als ich in Córdoba lebte. Nun bin ich sicher nicht wie die selige Imelda (wie ein Tugendlamm, Anm. d. Redaktion) gewesen, aber ich bin nie einer von den ,Rechten‘ gewesen. Es war meine autoritäre Art, Entscheidungen zu treffen, die Probleme verursachte.“

Immer häufiger wird derzeit in Vatikankreisen auf die offensichtlich immer noch vorhandene Art und Weise von Papst Bergoglio verwiesen, eigenmächtig Entscheidungen zu treffen und diese durchzusetzen.“

Aus einem in DIE TAGESPOST

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