Film über die Mönche von Fontgombault

„Quelle der Liebe“ heißt ein neuer Dokumentarfilm über die Geschichte der berühmten Abtei der Benediktiner von Fontgombault. In den letzten Jahrzehnten wurden von hier aus fünf neue Klöster gegründet. Diese Benediktiner unterwerfen sich den traditionellen Übungen eines radikalen und strengen Mönchslebens und pflegen eine außergewöhnlich schöne Liturgie.

Trailer „FONS AMORIS“ – Les Moines de Fontgombault

fontgombhttp://www.dcx.fr/fonsamoris.html

Die Abtei von Fontgombault hat keine Homepage.
Kontakt:
Abbaye Notre-Dame
36220 FONTGOMBAULT

Ein neues Fest für das VOLTO SANTO

(Aus einem Bericht von Paul Badde bei CNA)

Das neue Fest ist eine Schöpfung des Kapuzinerpaters Carmine Cucinelli, des Rektors der Basilika […]

Pater Carmine hatte entschieden, am Sonntag „Omnis Terra“, dem zweiten Sonntag nach dem Fest der Epiphanie,  in Manoppello an die erste Prozession Papst Innozenz III. im Jahr 1208 wieder anzuknüpfen – […]

Ein Anlass kam noch dazu. Zur bislang letzten Änderung des Festkalenders von Manoppello kam es, als Bürger  des Städtchens Anfang des 18. Jahrhunderts die Kapuziner nach einer Serie von Erdbeben baten, zu dem ersten Fest des Antlitzes am Tag der Verklärung Christi am 6. August (mit einer kleinen Prozession)  noch ein zweites Fest mit einer längeren Prozession einzuführen.

So geschah es erstmals im Jahr 1712 – vor über dreihundert Jahren – als der dritte Sonntag im Mai als zweiter Festtag eingeführt wurde, der für lange Zeit an zwei Tagen im Mai die meiste Aufmerksamkeit auf die verborgene Reliquie lenkte, die den Rest des Jahres weggeschlossen war. Nun hat die letzte Serie von Erdbeben in Italien – und die Sorge vor noch größeren Naturkatastrophen – den Rektor bewogen, dieses dritte Fest einzuführen.

[…]

Pater Carmine stellte ihn [Anm.: Monsignor Americo Ciano aus dem Vatikan] nun als den „Sakristan der Veronika des Vatikans“ vor,  der dort mit dem kostbaren Reliquiar Papst Urban VIII. schon sehr oft die Gläubigen von Sankt Peter am Passionssonntag gesegnet hat, der nun erstmals die unverhüllt wahre Ikone, quasi als „nacktes Gesicht“, zu den Gläubigen trug und auf den Vorplatz der Basilika, wo er die Stadt und das Land  und alle Städte  von Jerusalem bis Rom mit dem Gesicht Christi segnete.

Ein Gebet Pater Carmines für alle Opfer der Erdbeben hatte die Prozession eingeleitet und eine neue Litanei des Heiligen Gesichts der deutschen Schwester Petra-Maria Steiner. Zuvor hatte  Mons. Ciani in seiner Predigt wie selbstverständlich von dem Sanctum Sudarium und dem Mandylion gesprochen und räumte nachher in einem Interview freimütig ein, dass der heilige Schleier im Sacco di Roma 1527 aus dem Petersdom verschwunden sei – ein höchst eifersüchtig gehütetes Geheimnis. „Worte verwehen, Bilder bleiben“ hieß es lakonisch in seiner Predigt.

Am Abend des selben Tages war Manoppello wieder unter Schnee begraben, in der Nacht wurde die Autobahn nach Rom gesperrt. Am Montag fiel der Strom und die Heizung in dem Konvent der Basilika aus. […] Geblieben ist das bisher intimste Fest des heiligen Schweißtuchs, das von nun an Jahr für Jahr neue  Fotos und Filmaufnahmen des wertvollsten Bildes der Welt generieren wird, mit dem die Erde bis an ihre Enden (omnis terra) am Sonntag wieder erstmals seit Jahrhunderten gesegnet wurde.

Hört der Streit um das nicht von Menschenhand geschaffene „Bild“ vom Antlitz Christi damit nun auf? Das wohl eher nicht. Es hat erwiesener Maßen keinerlei Farbspuren. Dennoch ist erst vor Monaten in Deutschland ein fußnotenstarker professoraler Wälzer erschienen, in denen wieder einmal nachgewiesen werden soll, dass es sich bei dem „volto santo“ um eine „mittelalterliche Tüchlein-Malerei“ handeln soll – obwohl eine Reihe der maßgeblichen Autoren des Werkes die wahre Ikone von Manoppello niemals mit eigenen Augen gesehen haben.

Wen soll es wundern? Während diese Zeilen erstmals im Netz erscheinen, zittert die Erde wieder mit der Stärke 5.3 in Mittelitalien, dass sogar in Rom die Häuser  wackeln. „Vor dem Herrn erbebe, du Erde, / vor dem Antlitz des Gottes Jakobs,“ heißt es im Psalm 114, der jedes Jahr in der ganzen jüdischen Welt am Seder gebetet und gesungen wird, das heißt am Vorabend des Pessach-Festes vom „Vorübergang des Herrn“.

Paul Badde – http://de.catholicnewsagency.com/story/worte-verwehen-bilder-bleiben-1510#.WH8vi1mKqzg.facebook

monsignore-americo-ciani-in-manoppello-foto-paul-badde-cna

Faktisches Schisma

Unter diesen Titel stellt Guido Horst in DIE TAGESPOST am 16. Januar 2017 seinen Leitartikel. Und das ist etwas Außergewöhnliches. Gerade DIE TAGESPOST hat sich bisher immer als Rom- und Bischofstreu erwiesen und stets deren Position verteidigt oder zumindest mit großem Wohlwollen bedacht. Jetzt stellt die einzige katholische Tageszeitung Deutschlands fest, dass in der katholischen Kirche ein Schisma herrscht. Denn welche Bischöfe soll sie verteidigen. Es ist ein Kampf jeder gegen jeden. Und die Schuldfrage ist auch schnell geklärt. Denn einzig der Papst hat dieses Schisma verursacht. Jedenfalls verstehe ich so die Aussagen des Leitartiklers der DT. – Wenn dem so ist stellt sich doch logischerweise auch die Frage, ob dieser Papst ein Schismatiker ist. Offenbar stellen diese Frage auch manche Bischöfe und Kardinäle…

Der Leitartikel von Guido Horst (Hervorhebungen von mir):

Wer in diesen Tagen durch den Vatikan geht und einzelne Geistliche nach den Weiterungen der Auseinandersetzung um „Amoris laetitia“ fragt, stößt auf Sprachlosigkeit, die sich – je nach Gespür des Einzelnen für theologische Schärfe und das Gewicht des Dogmas – bis zur Fassungslosigkeit ausweiten kann. Mit seinem im italienischen Fernsehen vorgebrachten Votum, dass gewisse Unklarheiten im achten Kapitel des nachsynodalen Schreibens keine „Gefahr für den Glauben“ darstellen und eine Korrektur des Papstes derzeit unmöglich sein, hat Kardinal Gerhard Müller eine womöglich weitreichende Entscheidung getroffen. Eine Antwort von Franziskus auf die Fragen beziehungsweise Zweifel der vier Kardinäle wird es nicht geben. Sonst hätte der Präfekt der Glaubenskongregation nicht so eindeutig gesprochen. Aber die Antworten kommen jetzt von anderer Seite. Die Kirche auf Malta ist eine kleine Ortskirche am Rande Europas, aber Maltas Erzbischof Charles Scicluna ist ein respektabler Mann, der als führender Mitarbeiter der Glaubenskongregation in der Zeit der Missbrauchsskandale eine entscheidende Funktion hatte. Wenn er jetzt zusammen mit dem Bischof von Gozo die Seelsorger des kleinen Inselstaats anweist, jeder wiederverheiratet Geschiedener könne es selber mit dem lieben Gott ausmachen, ob er zur Kommunion gehen kann (siehe Seite 5), heißt das ganz klar, dass jede Ortskirchen nun machen kann, was sie will. Der Graben wird tiefer. Florenz gegen Rom, Polen gegen Argentinien, Malta gegen Mailand. Das nennt man ein faktisches Schisma.

Der Vatikan, der einmal in der Lage war, etwa im Streit um die deutsche Schwangerenkonfliktberatung nach einem langen Ringen eine Entscheidung durchzusetzen, die der Klarheit des Zeugnisses – damals für das Leben – verpflichtet war, ist jetzt nicht mehr in der Lage, für Klarheit zu sorgen. Der Papst schweigt zu dem Brief der Kardinäle und verweigert damit indirekt eine eindeutige Aussage, dass die umstrittenen Paragrafen von „Amoris laetitia“ im Licht der Verkündigung der bisherigen Päpste gelesen werden müssen. Auch das ist eine Antwort. Und der Präfekt der Glaubenskongregation erklärt die Debatte über die vom Papst gewünschte Präzisierung für beendet. Rom ist nicht mehr klärende Instanz, sondern stiller Betrachter, der schweigend zuschaut, wie die Einheit des seelsorglichen Handelns der Kirche zerbricht.

Wie so oft geschieht das auf dem Rücken der „kleinen Leute“. In diesem Fall sind das die vielen Pfarrer, die vor den Gläubigen und dann eben auch der Kirche Fernstehenden erklären müssen, was sich denn jetzt geändert hat. Die Moral, die Sakramente, die Pastoral? Das große Anliegen des Papstes, dass sündige und schwache Menschen sich nicht mehr selber exkommunizieren, sondern erkennen, dass es auch für sie einen Platz in der Kirche gibt, droht so in der Ratlosigkeit der Seelsorger und einer immer giftiger werdenden Auseinandersetzung zwischen Theologen und Bischöfen unterzugehen. Kardinal Carlo Caffarra (siehe Seite 5) hat Recht wenn er sagt, dass das vor allem eine Last für die Priester ist, die sie gar nicht tragen können. Aber man lässt sie nun alleine.

Guido Horst – DIE TAGESPOST – 16. Januar 2017

AMIKT – HUMERALE – Schultertuch

Wie schön… – und Bedeutungsvoll.

amikt1EMPFANGE DAS SCHULTERTUCH.
ES ZEIGT AN DIE SCHULUNG DES WORTES.

Das Schultertuch ist ein rechteckiges Leinentuch (ca. 80-90 cm x 60-70 cm), das um Hals, Schultern und Brust gelegt und mit Bändern befestigt wird. Amictus = „das Sichanschmiegende, Anliegende“.  Der Bischof zieht dem Subdiakon bei seiner Weihe das das Amikt über den Kopf; damit überträgt er ihm das Amt des Vortragenden, denn er wird nun die Epistel vortragen. das Schultertuch ist „der Helm des Heiles“.

„Setze mir o Herr, den Helm des heiles aufs Haupt,
damit alle Teufelsanfechtungen daran abpralle.“

oder

 „Setze, o Herr, auf mein Haupt den Helm des Heiles,
damit ich alle teuflischen Anfechtungen überwinde.“

Der Bischof konnte einstmals den Subdiakon von seinem Amte absetzen. Dann sprach er: „Weil du deine Stimme nicht in Zucht genommen hast, wird dir das Amikt genommen“.

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Die Fotos wurden HIER gefunden

 

Gebetsgemeinschaft Mariawald

Liebe Freunde des Klosters Mariawald, liebe Gläubige,

seit einigen Jahren versuchen wir, unser Kloster inmitten einer säkularen Gesellschaft zu tieferem geistlichen Leben zu führen. Nur so kann es zu einer Oase der Ruhe, Besinnung, Bekehrung zu Gott und der Freude des Herzens werden. Ein Meilenstein auf diesem Weg war die Hinwendung zur überlieferten Liturgie der Kirche mit dem knienden Empfang der hl. Kommunion.

Aber es liegt noch ein gutes Stück Arbeit und Anstrengung vor uns, wollen wir unserer Berufung gerecht werden und der Kirche in ihrer heutigen Erschütterung zur Hilfe eilen. An erster Stelle ist darum das Gebet im Kloster selbst, aber auch in seinem Umkreis von Wichtigkeit: „Ohne mich könnt ihr nichts“ sagt unser gebenedeiter Herr im Evangelium (Joh 15,5).

Darum haben wir uns entschlossen, eine Gebetsgemeinschaft für die geistliche Förderung von Mariawald ins Leben zu rufen, um den Segen Gottes in vielen guten Berufungen, in der Heiligung der Mönche, in der Ausstrahlung unseres Hauses als Ort des lebendigen Glaubens und Gebetes für viele Menschen herabzurufen. Gewiss werden auch den Mitgliedern des Gebetskreises reiche Gnaden zufließen. Diese verpflichten sich – natürlich nicht unter Sünde! – täglich/wöchentlich wenigstens ein Gesätz ihres Rosenkranzes aufzuopfern für das Kloster Mariawald und seine geistige Erneuerung. In Dankbarkeit werden wir jeden Monat eine hl. Messe für alle Mitglieder der Gebetsgemeinschaft aufopfern.

Mit priesterlichem Segensgruß für Sie und Ihre Familie,
Dom Josef OCSO
Prior

Beitrittserklärung – Ja, ich mache mit!

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Der autoritäre Papst

„Wer im Vatikan darauf hinweist, dass Franziskus einen doch eher autoritären Führungsstil pflegt, kann auf eine Äußerung verweisen, die der Papst selber im September 2013 in einem Interview gegenüber Antonio Spadaro SJ, dem Chefredakteur der Jesuitenzeitschrift „Civilta Cattolica“ gemacht hat. Damals sagte er mit Rückblick auf die Jahre nach seiner Zeit als Ordensprovinzial in Argentinien:

„Meine autoritäre und schnelle Art, Entscheidungen zu treffen, hat mir ernste Probleme und die Beschuldigung eingebracht, ultrakonservativ zu sein. Ich habe eine Zeit einer großen inneren Krise durchgemacht, als ich in Córdoba lebte. Nun bin ich sicher nicht wie die selige Imelda (wie ein Tugendlamm, Anm. d. Redaktion) gewesen, aber ich bin nie einer von den ,Rechten‘ gewesen. Es war meine autoritäre Art, Entscheidungen zu treffen, die Probleme verursachte.“

Immer häufiger wird derzeit in Vatikankreisen auf die offensichtlich immer noch vorhandene Art und Weise von Papst Bergoglio verwiesen, eigenmächtig Entscheidungen zu treffen und diese durchzusetzen.“

Aus einem in DIE TAGESPOST

Papst und Luther

Heute undenkbar: Papst verkündet Bann gegen Luther

Gegen den Wittenberger Theologen Martin Luther wird am 3. Januar 1521 mit der Bulle „Decet Romanum Pontificem“ der Bannfluch verkündet. Papst Leo X. hatte ihm noch 60 Tage Zeit gelassen, seine reformatorischen Bekenntnisse zu widerrufen.

Die Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ war zuvor in allen größeren Städten durch päpstliche Abgesandte bekannt gemacht worder.

Luther antwortete auf die drohende Exkommunikation mit den Worten: „O Du allerunseligster Leo, es ist aus mit dem Römischen Stuhl. Gottes Zorn hat ihn überfallen.“ Auch widmete er Leo die Schrift “Von der Freiheit eines Christenmenschen“ und beantwortete die Verbrennung seiner Schriften mit dem einäschern kanonischer Bücher.

Der Bruch mit dem Katholizismus ist endgültig vollzogen, die Reformation in Europa nicht mehr aufzuhalten.

Textquelle

 

„Den möglichen Tod ständig vor Augen haben“ (Regula Benedicti 4,47)

Zehn Worte über Sterben und Tod

„Wer mit Andacht und Beharrlichkeit die Heilige Messe hört wird keinen schlechten Tod sterben.“ (hl. Augustinus)

„ Für den Christen ist der Tod nicht Niederlage, sondern Sieg: Es ist der Moment, Gott zu schauen; der Tod ist, um ihn zu finden, die Ewigkeit, ihn zu besitzen….Der Tod ist für den Christen kein großer Schrecken, sondern eine große Hoffnung.“ (hl. Albert Hurtado)

„Wer sich angesichts des Todes demütigt, ordnet sein ganzes Leben und ist aufmerksam auf alles, was ihn umgibt. Er verscheucht den Müßiggang, fasst Mut in seinem Tun, vertraut auf die Barmherzigkeit des Herrn und richtet den Kurs seiner Existenz auf den Hafen der Ewigkeit aus.“ (hl.  Antonius von Padua)

„Wenn man aus diesem Leben gegangen ist, ist es nicht mehr möglich Buße zu tun und Genugtuung zu leisten. Hier verliert oder gewinnt man das Leben.“ (hl. Cyprian)

„Im Augenblick des Todes wird man uns nicht über die Menge der Arbeit richten, die wir getan habe, sondern nach dem Gewicht der Liebe, das wir in unsere Arbeit gelegt haben.“ (hl. Mutter Teresa von Kalkutta)

„Der Tod erwartet euch überall; doch wenn ihr klug seid, erwartet ihr ihn überall.“ (hl. Bernhard)

„Oh, Tod, ich weiß nicht, wer dich fürchten kann, da uns doch durch dich das Leben eröffnet wird.“ (hl. Pater Pio von Pietrelcina)

„Denke daran, dass du nichts, von dem, was du empfangen hast, mitnehmen kannst, wenn du diese Erde verlässt, sondern nur das, was du gegeben hast: ein Herz, reich gemacht durch ehrlichen Dienst, Liebe, Opfer und Mut.“ Heiliger Franz von Assisi

„Ich lebe, ohne in mir zu leben und ein so erhabenes Leben erhoffe ich, daß ich sterbe, weil ich nicht sterbe.“ (hl. Teresa von Avila)

„Seid gewiss, dass die Zeit, die ihr mit Andacht vor diesem Allerheiligsten Sakrament verbringt, die Zeit sein wird, die euch in diesem Leben den meisten Nutzen bringen wir und euch in eurem Tod und in Ewigkeit.“ (hl. Alfons Maria von Liguori)

Quelle: CNA Deutsche Ausgabe