Fünf Tage mit dem Trappisten Bruder Rafael Arnäiz Baron (5/5)

Am 18. September 2010 erinnerte Papst Benedikt XVI. in der Westminster-Kathedrale die Jugend an die Wohltat des Schweigens:
„Ich bitte euch, jeden Tag in euer Herz zu schauen, um die Quelle aller echten Liebe zu finden. JESUS ist immer dort; ruhig wartet er auf uns, dass wir still werden bei ihm und seine Stimme hören. In der Tiefe eures Herzens ruft er euch, dass ihr Zeit mit i hm verbringt im Gebet. Aber diese Art von Gebet, von wirklichem Gebet, erfordert Disziplin; es erfordert, jeden Tag Zeit für Momente des Schweigens zu reservieren … Auch inmitten der Geschäftigkeit und dem Stress unseres Alltags müssen wir Raum
schaffen für Stille, denn in der Stille geschieht es, dass wir Gott finden, und in der Stille geschieht es, dass wir unser wahres Selbst entdecken.“

Bitten wir die Allerseligste Jungfrau MARIA, sie möge uns lehren, in der Stille unseres
Herzens nach Gott zu suchen.

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(Rafael 1935)
Herr, schau auf Deinen Diener Rafael! … Du weißt, dass sein Leben und seine ganze Seele Dir gehören. Er hat sie Dir einmal übergeben, und Du, als Eigentümer und Herr, nahmst sie an. Du sahest, dass sie nicht vollkommen war, und wolltest sie läutern. Was ich Dir gab, war alles, was ich besaß. Aber alles, was ich hatte, waren Sünden, Elend und Unvollkommenheiten, und das war Deiner nicht würdig.

Willst Du mich durch Opfer läutern? Opfere mich, Herr! Willst Du mein Leiden? Nimm es, Herr! Ich will Deinem göttlichen Handeln kein Hindernis in den Weg legen. Aber, Herr, vergiß mich nicht! Sieh, ich bin armselig und könnte es allein nicht aushalten. Gut, Herr, nimm keine Rücksicht auf mich und tu, was Du willst! Ich will mich nur darum bemühen, keine Hindernisse aufzubauen, und an mir geschehen lassen… Außerdem ist das so einfach und so wohltuend!

Herr, mit jedem Tag, der vergeht, erkenne ich besser, was ich zu tun habe, um mich zu heiligen. Früher glaubte ich, dass ich – ich Armseliger! – derjenige war, der die Tugend übte und dass ich, wenn ich etwas Gutes tat, es aus mir selbst vollbrachte. Aber nein, Herr, das ist es nicht! Alles Gute kommt von Dir. Daher ist es das Beste, in meinem Leben Dich wirken zu lassen. Ich überlasse mich ganz Dir. Nicht einmal den Wunsch, gut zu sein, möchte ich haben, wenn es nicht auch Dein Wunsch ist. Ich will gar nichts. Ich will für die Welt ein Nichts sein. Ich möchte ganz Dein sein. Sogar meine Sünden gebe ich Dir, denn sie sind das Letzte, was mir bleibt und nur mir gehört.

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Besuchen Sie gerne die deutschsprachige Webseite
http://www.heiliger-rafael.de

Vor einigen Jahren wurden auch auf dem Blog WegWahrheitLeben sehr schöne Beiträge zum Thema veröffentlicht.

Webseite der Abtei San Isidro mit einer eigenen Seite zu Rafael

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BUCHEMPFEHLUNGEN

1.
Nur Gast auf Erden?
Rafael Arnáiz Barón – Mystiker und Mönch
Autoren Rafael Arnáiz Baron
Bernardus Verlag 1997
680 Seiten; 20,00€
ISBN: 978-3910082373

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2.
P. Tomás Gallego O.C.S.O.
Wenn ich tausend Leben hätte … Rafael Arnáiz Barón – Student, Künstler, Mönch und Mystiker.
Bernardus Verlag 2007
82 Seiten; 7,50€
ISBN: 978-3810794192

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3.
Juan Antonio Martinez-Camino.
Geistliche Übungen mit Bruder Rafael. Texte des hl. Rafael Arnáiz Barón O.C.S.O. als lebendige Verwirklichung der Exerzitien des hl. Ignatius von Loyola.
Bernardus Verlag 2011
200 Seiten; 12,80€
ISBN: 978-3810701213

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