Fünf Herz-Mariä-Sühne-Samstage

Am 10. Dezember 1925 erschien die Allerseligste Jungfrau Schwester Lucia in Pontevedra (Spanien). Das Jesuskind war an ihrer Seite. Sie sagte u. a.:

„Ich meinerseits verspreche, all jenen, die am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten beichten, kommunizieren, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die Rosenkranzgeheimnisse betrachten mit der Absicht, mir Genugtuung zu leisten, in der Todesstunde mit allen für ihr Heil notwendigen Gnaden beizustehen.“

Am 15. Februar 1926 und am 17. Dezember 1927 erschien Jesus der Schwester und wies selbst auf die Notwendigkeit dieser Andacht und deren Verbreitung hin. Der Herr sagte bei diesen Erscheinungen außerdem, dass es sich tatsächlich um fünf Samstage handle, da die Lästerungen und Beleidigungen gegen das Unbefleckte Herz Seiner Mutter auf fünf Arten begangen werden:

1. Durch die Lästerungen gegen die Unbefleckte Empfängnis;
2. gegen ihre Jungfräulichkeit;
3. gegen ihre Gottesmutterschaft zugleich mit der Ablehnung, sie als Mutter der Menschen anzuerkennen.
4. Durch jene, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen die Gleichgültigkeit, die Verachtung und sogar den Hass gegen diese Unbefleckte Mutter einzuflößen
5. und jene, die sie direkt in ihren heiligen Bildern verunehren.

Schwester Lucia: „Von der Andacht der Sühnesamstage, verbunden mit der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens, hängen Krieg oder Frieden in der Welt ab.“

Für das rechte Begehen dieser fünf Samstage gibt es vier Bedingungen:

1. Die Beichte – Für jeden dieser Samstage ist jeweils eine Beichte notwendig, in der Absicht, dadurch dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne zu leisten. Auf die Frage Sr. Lucias bestätigte der Heiland, dass die Beichte auch einige Tage vor- oder nachher abgelegt werden könne, vorausgesetzt, man befindet sich am ersten Samstag im Stand der Gnade; und selbst wenn man bei der Beichte die Absicht der Wiedergutmachung vergessen haben sollte, könne man dies bei der nächsten Beichte nachholen.
(Die übrigen drei Bedingungen sollten am ersten Samstag des Monats erfüllt werden, es sei denn, der Beichtvater erlaubt aus berechtigten Gründen, die Sühneandacht am folgenden Sonntag zu halten.)

2. Empfang der hl. Kommunion, ebenfalls in der Absicht, dem Unbefleckten Herzen Mariens Sühne leisten zu wollen.

3. Das Beten des hl. Rosenkranzes – das Beten des Rosenkranzes war eine Botschaft, die die Muttergottes den Hirtenkindern ständig wiederholte. Sie bat, den Rosenkranz nicht nur an den fünf ersten Samstagen zu beten, sondern alle Tage ihres Lebens. Auch hielt die Muttergottes bei jeder ihrer Erscheinungen einen Rosenkranz in ihren Händen und sie lehrte die Kinder zudem ein Gebet, das nach dem ,Ehre sei dem Vater‘ eine jedes Gesätzes gebetet werden soll:
„O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden,
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle;
führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene,
die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“

4. Eine Viertelstunde Betrachtung eines oder mehrerer Rosenkranzgeheimnisse. Das kann auf verschiedenerlei Art und Weise geschehen. Entweder man schaltet vor dem Beten der einzelnen Geheimnisse eine Betrachtung von jeweils drei Minuten ein oder man nimmt sich die 15 Minuten zur Betrachtung vor oder nach dem Rosenkranz.

Wichtig bleibt in allem die Absicht der Sühneleistung!

 

 

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