Sich vor Satan schützen!

„Erlöse uns von dem Bösen“, lehrt Jesus uns beten im Vaterunser. Selbst die größten Zweifler wissen: Das Böse existiert – sei es aus Erfahrungen im eigenen Leben, sei es aus der Berichterstattung vieler Medien oder der Geschichte der Menschheit. Wie schützen wir uns aber ganz konkret am besten davor?

Fünf sehr konkrete Tipps, wie man sich vor dem Bösen schützt, wurden am 30. Mai 2017 bei CNA- Deutsch veröffentlicht. Patti Armstrong vom „National Catholic Register“ hat sich beraten lassen und stellt die Ratschläge vor:

1. Erkenne und vermeide Sünden!
Die Werbung und andere weltliche Stimmen mögen manchmal damit kokettieren, aber Sünde ist kein Spaß und verdient keine positive Aufmerksamkeit. „Die übliche Arbeit des Teufels ist Sünde. Sünde führt zum Tod der Seelen“.

2. Verstehe: Der geistliche Kampf ist kein Kampf „auf Augenhöhe“!
Gerede über „Wertschätzung“ und Begegnungen „auf Augenhöhe“ ist im Ringen um Öffnung für Gottes Liebe wenig hilfreich. Denn dieser geistliche Kampf – den alle Christen führen müssen – gegen das Böse wird nicht zwischen gleich starken Mächten ausgefochten. „Die echte Macht ist Gott, der alles geschaffen hat“. Der Gott der Dreifaltigkeit, der uns so liebt, dass er „vom Himmel zu uns kam, um in uns zu wohnen. Er ist in jeder getauften Person und explodiert in uns durch die Heilige Eucharistie. Es gibt keinen Gott außer ihm“.

3. Gehe Beichten und lebe die Sakramente!
Die Beichte ist eine bessere Waffe im Kampf gegen den Teufel als der Exorzismus. „Das eine ist ein Sakrament, das andere ist ein Segen“. „Wenn die Schlange vor dem Beichtstuhl kürzer wird, dann wird der Teufel eifriger.“ „Das beste Mittel, um uns vor dem Bösen zu schützen ist durch die Sakramente, denn sie wurden von Jesus Christus eingesetzt und erfüllen uns mit der Gnade, uns zu schützen und Gott näher zu bringen“.

4. Sei Pro-Aktiv: Hilf Dir und den Deinen!
Viele Katholiken leben in einem sehr säkularen Umfeld, in dem es viele negative Einflüsse gibt. Jeder mündige Christ ist verantwortlich dafür, sich und seine Familie nicht diesen auszusetzen, sondern sein Zuhause und seine Lieben davor zu schützen. Einmal durch eine kluge Auswahl der Medien: Wer über den Glauben und die Kirche mehr aus weltlichen Medien erfährt als den eigentlichen Quellen, wird nicht wissen, was er wissen muss, um als mündiger Christ zu leben. – Und zum anderen durch das Gebet (etwa zum Erzengel Michael), die Fähigkeit zu Verzeihen und um Verzeihung zu bitten, „Danke“ und „Bitte“ zu sagen, sowie die Nutzung von Sakramentalien (etwa Skapulier, Weihwasser, Rosenkranz), und natürlich die Lektüre der Bibel und guter Medien.

5. Wenn Du Hilfe brauchst, geh zu einem guten Priester!
Es ist selbstverständlich, dass man für sich und seine Familie einen guten Arzt oder Steuerberater sucht. So braucht ein Katholik immer wieder mal einen guten Priester. „Wenn ein Priester betet und seinen Segen gibt, dann handelt er in der Person von Jesus Christus, was sehr machtvoll ist. Wenn der Priester betet sieht der Teufel Jesus Christus“.

Vgl. CNA-Deutsch

Hieronymus Bosch: Das jüngste Gericht

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