SUMMORUM PONTIFICUM – 7.7.2007

In Herzogenrath ist es seither Praxis, dass das Proprium gesungen wird. Ein plagiathaftes Liedersingen im Stil der vorkonziliaren deutschen Bet-Sing-Messe gibt es nicht. Dies würde der Absicht des Motu proprio, das Schatzhaus der traditionellen Liturgie für möglichst viele aufzuschließen, nicht gerecht. Der „Gregorianische Ritus“ lebt schließlich ganz und gar aus dem Gesang, dessen Beschneidung in der „stillen Messe“ eigentlich nur der Ausnahmefall ist. Dank der partiellen Verwendung vereinfachter Melodien aus den „Chants Abrégés“ von Solesmes kann der Cantus Gregorianus zweimal in der Woche vollständig ermöglicht werden. Die Gläubigen erhalten zum Mitvollzug der Liturgie ein Heftchen mit dem Ordo Missae und einigen Choralmessen. Zum Verständnis der Tagestexte gibt es zusätzlich für die Hand der Gläubigen einen Zettel, auf dem einige grundsätzliche Hinweise zur Mitfeier – insbesondere zur Art und Weise des Kommunionempfangs – und Übersetzungen der Texte sowie Erläuterungen zur aktuellen Tagesliturgie aufgeführt sind.

(Pfarrer Rodheudt in der TAGESPOST)

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