Nachtrag zum Fest des hl. Ignatius – 31. Juli

Jesuiten“ ist der gebräuchliche Name für „Societas Jesu“ (SJ), jene Ordensgemeinschaft, die der heilige Ignatius 1534 gegründet hat. Die Mitglieder dieser „Gesellschaft Jesu“ verpflichten sich, so ist es der Wunsch des hl. Ignatius, zu einem besonderen, weil außergewöhnlich effizienten Gehorsam gegenüber dem Papst. Seit vielen Jahren schon hat man jedoch den Eindruck, dass gerade Jesuiten gegen den Papst und gegen das Lehramt wirken.

Die zwei derzeit berühmtesten Jesuiten sind zweifellos Jorge Mario Bergoglio und Arturo Sosa Abascal. Ersterer ist Papst (siehe Foto_1); letzterer General der Jesuiten (siehe Foto_2).

„Brüderliche Zurechtweisung ist eine Pflicht der Nächstenliebe, die allen Christen obliegt.“

Zumindest kann man die Frage stellen, ob so manche Jesuiten sich wirklich (noch) in der Gesellschaft Jesu befinden.

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Erwägungen aus Summarium der Konstitutionen des hl. Ignatius (Paderborn 1932)

Jeder soll aus Liebe zum Fortschritt in der Tugend und hauptsächlich um sich zu erniedrigen und zu verdemütigen, sich freuen, wenn alle seine Fehler und Unvollkommenheiten [ … offenbar werden].

Alle sollen es billigen, von anderen zurechtgewiesen zu werden, und sollen selbst bereit sein, auch zur Besserung anderer beizutragen.

Die brüderliche Zurechtweisung ist eine Pflicht der Nächstenliebe, die allen Christen obliegt.

Die Eigenliebe kann es nicht leiden, von anderen zurecht gewiesen zu werden, denn es fehlt dabei oft an Klugheit und Nächstenliebe.

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Foto_1 – Bergogliofrancesco – klick

Foto_2 – Jesuitengeneral Sosa (linke Mitte) beim Gebet im Buddha-Tempel – klick zu kirchfahrter archangelus

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