Die hl. Klara und das Bild des Spiegels – 12. August

Sie fordert ihre Freundin in Prag auf, sich in jenem Spiegel der Vollkommenheit aller Tugenden zu betrachten, der der Herr selbst ist:

Wahrhaft glücklich, wem es gegeben wird, dieses heilige Gastmahl zu genießen,
um mit allen Fasern des Herzens dem anzuhangen [Christus],
dessen Schönheit alle seligen himmlischen Heerscharen unaufhörlich bewundern,
dessen Liebe reich beschenkt,
dessen Betrachtung erquickt,
dessen Güte erfüllt,
dessen Liebenswürdigkeit wieder herstellt,
dessen Andenken lieblich leuchtet,
durch dessen Duft Tote wieder aufleben werden,
dessen glorreicher Anblick selig machen wird alle Bewohner des himmlischen Jerusalem,
da es ein Abglanz der ewigen Herrlichkeit, ein Schein des ewigen Lichtes und ein Spiegel ohne Makel ist.

In diesen Spiegel schaue täglich, o Königin, Braut Jesu Christi,
und betrachte immer in ihm Dein Antlitz,
auf daß Du Dich so gänzlich innerlich und äußerlich schmückst …
In diesem Spiegel erstrahlen die selige Armut,
die heilige Demut und die unaussprechliche Liebe.“

Heilige Klara von Assisi

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