Der hl. Franz von Sales an die hl. Johanna Franziska von Chantal (1)

„Halten Sie sich ganz fest in Gottes Gegenwart.
Tun Sie es mit allen Mitteln, die Sie kennen.
Hüten Sie sich vor Hast und Unruhe, denn nichts hindert den inneren Fortschritt mehr als dies.
Versenken Sie ohne Gewalt und ganz ruhig ihr Herz in die Wunden des Herrn.
Haben Sie unbegrenztes Vertrauen, daß seine Barmherzigkeit und Güte sie nie verlassen wird.
Hören Sie darob nicht auf, sein heiliges Kreuz zu umfassen.

Nach der Liebe zu unserem Herrn empfehle ich Ihnen die Liebe zu seiner Braut, der Kirche. Sie ist die edle und sanfte Taube, die als einzige ihrem göttlichen Bräutigam Kinder zu schenken vermag.

Danken Sie Gott oft und oft für die Gnade, eine Tochter der Kirche sein zu dürfen.
So tat es Mutter Theresia, die dieses Wort auf dem Sterbebett mit großer Freude aussprach.
Richten Sie Ihre Blicke auf den Bräutigam und die Braut; sagen Sie zum Herrn: Wie schön ist doch Deine Braut! und zu ihr: O Braut, welches Glück, einem göttlichen Herrn vermählt zu sein!

(Aus: Brief des hl. Franz von Sales an Frau von Chantal, 3. März 1604)

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