Kreuzerhöhung – 14. September

Am heutigen Fest der Kreuzerhöhung sind es genau zehn Jahre, dass das Motu Proprio „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. in Kraft getreten ist.

Dieser Tag war weise gewählt. Den Akt der Befreiung der „alten Messe“ könnte man auch als seine Kreuzerhöhung in der Kirche bezeichnen. Papst Benedikt hat die Krise der Kirche erkannt, aber er hatte (leider nur dieses eine Mal) den Mut, mit seiner päpstlichen Autorität, das Wichtigste positive Dokument eines Papstes seit dem 2. Vatikanischen Konzil zu unterzeichnen.

„Summorum Pontificum“ war richtig und wichtig. Dafür danken wir Papst Benedikt XVI.!

Mehr und mehr wird zehn Jahre nach der offiziellen Wiederzulassung der „tridentinischen Liturgie“ klar, dass die größten Gegner und Widersacher gleichzeitig auch die höchsten „Würdenträger“ und die Entscheidungsträger der Kirche sind. Um ihnen zu gefallen, sind selbst die meisten Priester (zumindest im deutschsprachigen Bereich) nicht bereit, dem Ansinnen Papst Benedikts zu folgen, großzügig den Wunsch der Gläubigen nach der „Messe aller Zeiten“ zu ermöglichen. Auch sind sie nicht willens und in der Lage, erkennen zu wollen, dass diese Zelebration dem Herrn gemäß und den Seelen förderlich ist.

Vor allem sind es heute starke Römische Widerstände, derer sich jene erwehren müssen, die Papst Benedikt aus Liebe zur traditionellen Messe gefolgt sind. Nicht zuletzt der jetzige Papst, der, so sehe ich es, die Kirche demoliert, und offenbar der schärfste Feind von Papst Benedikts Willen und seiner Entscheidung ist, unternimmt selbst, und durch seine mittelbaren und unmittelbaren Unterstützer, alles, um Gläubige, Priester und Bischöfe, ja sogar religiöse Gemeinschaften, zu diffamieren, damit „Summorum Pontificum“ unterdrückt wird und „Errungenschaften“ des Konzils weiterhin den Weinberg Gottes verwüsten können. – Dies ist das Ziel des Widersachers!

Doch die Quelle der Gnade und Heiligkeit steht seit zehn Jahren wieder offen. Alle Priester guten Willens können aus dieser Quelle schöpfen. Durch die Zelebration der wahren Messe wird das Geheimnis des Kreuzes (wieder neu) entdeckt. Die Zukunft steht offen. Priester und Gläubige werden die gekreuzigte Liebe wieder in ihren Herzen spüren und Gott wird in ihnen Seine milde Herrschaft antreten. Dieser Weg ist unumkehrbar! Gegen alle Widerstände, die scheinbar noch größer scheinen als vor 20, 30 Jahren, nimmt die Zelebration der alten Messe weltweit zu. Die Gegner, besonders in deutschsprachigen Landen, haben Angst davor. Diese Angst bekommen jene „zu spüren“, die sich mit den bischöflich Beauftragten über die Zulassung „einer tridentinischen Messe“ auseinandersetzen und streiten müssen.

Das „Heilige Meßopfer“ wird von ihnen als Kontrapunkt gesehen zum wichtigsten Ereignis eines „Gemeindelebens“, dem „gemeinsamen Mahl“. Und JA, sie haben recht!  Damit würde „die (Feier- und Fest-)Gemeinschaft“ der Gläubigen gestört, ja gespalten. Denn die Wahrheit ist, dass Christus geopfert und gekreuzigt wurde und nach drei Tagen vom Tode auferstanden ist.

Beten wir und setzen wir uns dafür ein, dass das hl. Messopfer, die „Messe aller Zeiten“ immer mehr geschätzt wird, damit immer mehr und immer begieriger aus diesem Quell aller Gnaden geschöpft wird und wir so uns von der Liebe Christi immer wieder und immer mehr entflammen lassen.

Tragen wir tapfer unser persönliches Kreuz, aber auch jenes, das zur Erneuerung der Kirche sowie der Rettung der Seelen notwendig ist. Dazu sind wir berufen. Dazu gebe der Herr Seinen Segen.

Beten wir also… für die Kirche, unsere heilige Mutter, sowie für jene, die als Hirten die Kirche leiten sollen, den Papst, die Bischöfe, die Priester; und beten wir auch für uns selbst, damit an uns Gottes Wille sich erfülle.

„Herr, schütze Dein Volk
durch das Zeichen des heiligen Kreuzes
vor den Nachstellungen all seiner Feinde;
dann wird unser heiliger Dienst Dir angenehm sein
und unser Opfer Dir wohlgefallen.“

(Offertorium von Kreuzerhöhung).

SUMMORUM PONTIFICUM

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