Jelena Tschudinowa – „Die Moschee Notre-Dame – Anno 2048“ – im Interview

Einige Ausschnitte aus einem Interview, das Barbara Wenz mit Jelena Tschudinowa für die Deutsche Tagespost geführt hat, welches am 10. November 2017 veröffentlicht wurde.

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Die Heilige Messe – die Wiege unserer ganzen Zivilisation.

Die Versuchung zu hassen ist in einem Krieg sehr groß – und ich denke, dass wir es mit einem versteckten Krieg im Zusammenhang mit der Eroberung Europas zu tun haben, der schon seit längerer Zeit geführt wird. Hass ist aber keine schöpferische Kraft! Ich wollte deshalb in erster Linie damit zeigen, in wessen Name ich lebe, auf welchem großartigen Fundament Europa aufgebaut ist, ein christlicher Kontinent. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich liebe.

Denn ohne unseren Herrn Jesus Christus wird Europa nicht standhalten können, das sehen wir schon jetzt. Als Schriftstellerin wollte ich eben nicht nur die Bedrohung Europas durch den Dschihad zeigen, sondern auch die Schönheit dessen beschreiben, was wir beschützen müssen: Die Heilige Messe – die Wiege unserer ganzen Zivilisation.

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[Bezogen auf die Regensburger Rede von Papst Bendedikt]

Um des gesunden Menschenverstandes willen: Wir können doch nicht sagen, dass die Rede von Benedikt XVI. einen Aufruhr provoziert hätte. Es war ein Vortrag, gehalten vor einer wissenschaftlichen Zuhörerschaft. Die meisten Muslime hätten bis heute nichts davon erfahren. Die ganze Empörung war geplant. Das ist der erste Schritt, der zweite ist dann zu verfolgen, was der Papst oder jemand anders dazu sagt.

Papst Benedikt XVI. hat einmal als Modernist angefangen.
Als er sein Pontifikat antrat, war er konservativ genug. Lobet den Herrn!

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Ein europäisches Buch

Die französische Kultur ist unbestreitbar ein Teil unseres europäischen Kulturverständnisses. Die Leser meines Buches sollten dadurch erkennen: Hier geht es nicht um die Probleme Russlands oder Dänemarks, sondern dies ist ein Buch, das von Europa, von europäischen Themen handelt – scheinbar hat das auch funktioniert.

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Die Maske des Bösen

Ich gehöre in keine Schublade, es ist aber schon so, dass ich mit dem Erscheinen meines Romans es geschafft habe, das Thema Widerstand gegen den wachsenden Islamismus und militanter Islam als literarisches Thema aufzubringen. Im Untertitel des Buches „Die Moschee Notre Dame – Anno 2048“ spiele ich insbesondere auf Orwell an, denn meiner Ansicht nach hat Orwell das Genre zu einer absoluten Höhe gebracht. Allerdings, ich sage auch, dass das Böse seine Masken austauschen kann. Wenn es 1948 und auch noch im Buch „1984“, das ja aus den Fünfzigern stammt, der Kommunismus war, der eine Gefahr für die gesamte Menschheit darstellte, so ist es nun in erster Linie der militante Islam.

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Blindheit der Europäer

Ich bin sehr besorgt über die doppelten Standards des Westens im Bezug auf Russland. Im Westen ist es möglich, den Kosovo von Serbien abzutrennen, aber es kann nicht sein, dass die Krim sich von der Ukraine trennt? In Krim, in Novorossija [damit sind die separatistischen Volksrepubliken in der Ostukraine gemeint], in diesen Ländern sind keine Ukrainer, dort gibt es eine russische Bevölkerung. Im Donbass sterben die Kinder durch ukrainische Bomben – ihre Schreie werden genau so wenig gehört wie damals die Schreie der serbischen Kinder.
Ein anderes Beispiel ist die häufig wohlwollende Haltung des Westens zu den tschetschenischen Rebellen – dabei handelt es sich um ein einziges Terrornetzwerk: Tschetschenien-Afghanistan-ISIS.

Jelene Tschudinova – Foto Renovabis-Verlag

Homepage von Jelene Tschudinowa

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Das ganze Interview ist derzeit leider nicht bei der Tagespost einzusehen. Zu lesen ist es aber dennoch, z. B. hier beim kirchfahrter

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Ein weiteres Interview mit Jelena Tschudinova ist am 4. Oktober 2017 bei SEZESSION erschienen:
Die Moschee Notre-Dame – Gespräch mit der russischen Schriftstellerin Jelena Tschudinowa

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Jetzt ist es immer öfter zu hören und zu lesen:
„2050 ist Deutschland ein islamischer Staat“

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Hier geht es zur Buchempfehlung

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