Fest des allerheiligsten Namens Jesu (2. Januar 2018) – mit einer Buchempfehlung

„Das also ist es,
du Quell der Liebe,
worum ich im Vertrauen auf Deine
allmächtigste Barmherzigkeit und
Deine barmherzigste Allmacht bitte:
Daß Du
in der Kraft Deines wunderbaren Namens
und des Geheimnisses Deiner heiligen Menschheit
mir
meine Sünden vergibst
und die Krankheiten meiner Seele heilst.“

( Aelred von Rievaulx, Hirtengebet)

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Wir sollen, sagte der hl. Bernardin von Siena,
Jesus oft mit dem geistigen Auge sehen,
damit wir ihn „häufig nennen,
aus Ehrfurcht, aus Liebe, aus Glauben“.

Eine Buchempfehlung:

Es fügt sich, dass der Rezensent ausgerechnet am Gedenktag des heiligen Papstes Damasus I. (11. Dezember) ein Büchlein in der Hand hält, das den Titel trägt „Der Name Jesu sei euer Gruß“. Franziskanerpater Gottfried Egger, der diese Kleinschrift im Miriam-Verlag herausgegeben hat, übernahm den Titel dieser Schrift von seinem Schweizer Landsmann, dem heiligen Nikolaus von Flüe, der zu seinen Lebzeiten im 15. Jahrhundert begann, seine Briefe mit „In nomine Jesu“ (im Namen Jesu) zu beginnen. Fortan wird in der westlichen Kirche die Bedeutung und die Wirkung des Namens Jesu mehr und mehr erkannt.

Dies zeigt der Obere des Franziskanerklosters Näfels eindrücklich, wenn er im Folgenden den Namen Jesu herleitend aus seinen biblischen Wurzeln und der christlichen Tradition vor allem in seinen heiligen Mitbrüdern entdeckt. Besonders beschäftigt sich Gottfried Egger mit der Namen-Jesu-Verehrung des hl. Bernardin von Siena. Dieser betonte, am besten trage das eigene Herz die Inschrift des Namens Jesu. Dies sei wichtiger als das geschriebene Wort oder ein gemaltes oder gehauenes Bildnis Jesu. Wir sollen, so Bernardin, Jesus oft mit dem geistigen Auge sehen, damit wir ihn „häufig nennen, aus Ehrfurcht, aus Liebe, aus Glauben“. So würden wir uns daran gewöhnen, bei „jedem Ereignis immer Jesus im Herzen“ zu haben. Denn im Namen Jesu sei „alles, was Gott zur Erlösung der Welt tat, alles ist in diesem Namen Jesu verborgen“.

Und was hat nun der heilige Papst Damasus I. mit dem Namen Jesu zu tun? Dieser Papst Damasus (305-384) hat die Lehre von der Dreifaltigkeit endgültig gefestigt. Denn er bezeichnete den Heiligen Geist als dritte Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, was später im Glaubensbekenntnis niedergelegt wurde. In diesem Zusammenhang führte er ein, dass beim Breviergebet nach jedem Psalm das Gloria Patri (Ehre sei) beigefügt wurde.

Erstveröffentlicht bei kath.net

Gottfried Egger OFM
Der Name Jesus sei euer Gruß
Miriam-Verlag 2017
ISBN: 978-3874494151
64 Seiten; 3,80 Euro

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