Tugend der Härte

Der Blog Bund Sankt Michael befasste sich in einem Artikel mit dem Problem der unmännlichen Weichheit und die Tugend der Härte. Unter anderem heißt es dort:

Weichheit stellt für Paulus ein Laster dar, also einen Tauglichkeitsmangel, der einen Mann daran hindert, seinen Auftrag zu erfüllen. Das gleiche gilt laut Paulus auch für Männer, die sich dazu entschließen Trinker oder Ehebrecher zu sein oder anderen verkehrten Neigungen nachzugeben.

Der hl. Thomas von Aquin definierte Weichheit in Anknüpfung an antike Philosophie bzw. an Aristoteles als ein „der Beharrlichkeit entgegenstehendes Laster“. Der verweichlichte Mann ziehe sich aus Angst vor Unlust davon zurück, das Gute anzustreben, und er könne beim Streben nach dem Guten auch den geringsten Widerstand nicht mehr überwinden. Je mehr man im eigenen Leben nach dem Angenehmen suche, desto schwerer ertrage man dessen Abwesenheit, und desto mehr verweichliche man.

Der ganze Artikel ist sehr empfehlenswert und hier zu lesen: – bundsanktmichael.org

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