18. bis 25. Januar: Weltgebetswoche für die Einheit der Christen …

… durch die Rückkehr der getrennten Glieder zur heiligen römisch-katholischen Kirche!

Papst Leo XIII. definierte am 29. Juni 1896 in seiner Enzyklika Satis cognitum das Ziel aller ökumenischen Bemühungen: Rückführung der Getrennten in die Kirche!

Wer die Kirche bisher nicht recht erkannt oder aus eigener Schuld verlassen hat, muss die Rückkehr zur liebenden Mutter zwar nicht wie Christus mit dem eigenen Blut, aber doch mit einiger, wenn auch geringerer Mühe und Beschwerde bezahlen. Dabei wird es jedermann einleuchten, dass dieses Opfer dem Menschen nicht von Menschen, sondern durch Gottes Befehl und Anordnung auferlegt wurde.“

„Wer die Wahrheit sucht, muss auf diesen Grundlehren aufbauen: Christus hat die Kirche gegründet und eingerichtet. Will man also untersuchen, welches ihr Wesen ist, so muss man vor allem wissen, was Christus gewollt und tatsächlich getan hat. Gemäß dieser Norm ist insbesondere die Einheit der Kirche zu bestimmen, von der Wir zum allgemeinen Nutzen in diesem Schreiben einiges sagen wollen.“

„Tatsächlich geht die Einheit der wahren Kirche Jesu Christi nach jedermanns Urteil so klar aus den herrlichen und zahlreichen Zeugnissen der Heiligen Schrift hervor, dass kein Christ sie zu bestreiten wagt. Aber in der näheren Beurteilung und genaueren Bestimmung des Wesens dieser Einheit hat vielfacher Irrtum manche vom rechten Wege abgebracht. Nicht nur die Gründung der Kirche, sondern auch ihre Verfassung gehört zu den Werken, die aus einem freien Willensakt hervorgehen. Deshalb hat die Beurteilung sich einzig an das zu halten, was wirklich geschehen ist, und sie hat nicht zu untersuchen, welche Form die Einheit der Kirche etwa haben könnte, sondern welche Einheit ihr Stifter beabsichtigt hat.

Fassen wir das ins Auge, was wirklich geschehen ist, so hat Christus die Kirche nicht in der Weise gebildet und gestaltet, als sollte sie eine Vereinigung von mehreren Gemeinschaften sein, die zwar einander in der Art ähnlich wären, sich aber von einander unterscheiden würden und nicht durch solche Bande geeint wären, welche die eine und einzige Kirche bilden könnten, in dem Sinne, wie wir im Glaubensbekenntnis sagen: ‚Ich glaube an die eine … Kirche‘.

‚Zur Einheit ist die Kirche ihrem Wesen nach bestimmt, da sie auch wirklich einzig und eins ist, aber die Irrlehrer wollen sie in viele Kirchen zerstückeln. Wir sagen also, die alte und katholische Kirche ist nur eine einzige ihrem Wesen und ihrer Überzeugung nach, ihrem Ursprung und ihrer Würde nach. Die erhabene Würde der Kirche wie der Grundgedanke ihres Aufbaues stammt übrigens aus der Einheit und übertrifft alles andere und hat nicht ihresgleichen‘. Als Jesus Christus von diesem mystischen Bau sprach, erwähnte er nur eine Kirche, er nannte sie Seine Kirche: Ich werde meine Kirche bauen. Jede andere außer dieser, welche auch immer man sich denken mag, kann die wahre Kirche Christi nicht sein, da sie nicht von Christus gestiftet ist.“

Enzyklika Satis cognitum

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Ein Kommentar zu „18. bis 25. Januar: Weltgebetswoche für die Einheit der Christen …

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Ja, wie sich die Zeiten doch ändern. In der diözesanen Ortspfarrei meiner Heimatstadt wird für besagte Gebetswoche geworben, indem man sich gegenseitig „in die Kirchen einlädt“. Und so besuchen sich denn allzuwichtige Funktionsträger alle gegenseitig, ob katholisch, ev.-reformiert, ev.-lutherisch, baptistisch oder „ev.-koreanisch“ (kein Witz). Das nicht einmal die Nichtkatholiken untereinander es seit der sog. „Reformation“ zu gemeinsamen Vorstellungen gebracht haben, tut dem aktionistischen Streben nach Einheit der Christen aber sichtlich keinen Abbruch.

    Unter der einheitlich verwendeten Abkürzung „Pfr.“ halten alle gegenseitig munter „Andachten“ in „Kirchen“ – der katholische Pfarrbrief differenziert da nicht mehr, scheint irgendwie alles dasselbe geworden zu sein. Völlig klar, dass die übliche Heilige Messe Freitags- und Samstagsabend ausfällt, da gibt es zeitgleich „Andachten“ mit ev. Religionsdienern und die sind offenbar wichtiger…

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