Mangel an Unterwerfung unter die Zeichen Gottes

Warum beharren wir darauf, stehend und auf die Hand zu kommunizieren? Warum dieses Verhalten des Mangels an Unterwerfung unter die Zeichen Gottes? Möge kein Priester es wagen, seine eigene Autorität in dieser Frage aufzuerlegen, indem er es jenen, die die Kommunion auf den Knien und auf die Zunge empfangen wollen, verweigert oder diese schlecht behandelt: kommen wir wie Kinder und empfangen wir demütig auf den Knien und auf die Zunge den Leib Christi. Die Heiligen geben uns das Beispiel. Sie sind die Modelle, die Gott uns zur Nachahmung anbietet!

Aber wie konnte die Praxis, die Eucharistie in die Hand zu empfangen, so allgemein werden? […] Es handelte sich um einen Prozess, alles andere als klar, ein Übergang von dem, was die Instruktion Memoriale Domini einräumte bis hin zur Weise, die heute so verbreitet ist: es war – nur den Bischofskonferenzen der Länder, wo die Praxis schon missbräuchlich eingeführt war – zugestanden worden, ein Indult zu erbitten, um die Kommunion in die Hand austeilen zu können; und das nur dort, wo es unmöglich war und von Schaden für das Prinzip der Autorität, zur korrekten Weise des Kommunionempfangs zurückzukehren. Wie für die lateinische Sprache, als auch für eine liturgische Reform, die mit den früheren Riten in Einklang hätte sein sollen, ist ein besonderes Zugeständnis leider das Schlupfloch geworden, um den Safe der liturgischen Kirchenschätze zu erzwingen und zu leeren. Der Herr führt den Gerechten auf ‚geraden Wegen‘ (cf. Weish 10,10), nicht auf Schleichwegen; über die oben gezeigten theologischen Motivationen hinaus, zeigt sich folglich, dass sich auch die Weise, wie sich die Praxis der Handkommunion verbreitet hat, nicht den Wegen Gottes gemäß durchgesetzt hat.

[…] Ich hoffe, dass es zu einer Wiederentdeckung und Förderung der Schönheit und des pastoralen Wertes dieses Modus kommt. Meiner Meinung und meinem Urteil nach ist dies ein wichtiges Anliegen, über das die Kirche von heute nachdenken muss. Das ist ein weiterer Akt der Anbetung und der Liebe, den jeder von uns Jesus Christus anbieten kann.

Es freut mich sehr, viele Jugendliche zu sehen, die sich entscheiden, unseren Herrn so, ehrfürchtig auf den Knien und auf die Zunge zu empfangen. […]
[Wir sind] in der Erwartung des sicheren Triumphs des Unbefleckten Herzens Mariens: demnach wird auch die Wahrheit in der Liturgie triumphieren.

Kardinal Robert Sarah,
Vorwort zu dem Buch von Federico Bortoli „La Nuova Bussola Quotidiana“
Übersetzung aus dem Italienischen von Pfarrer Johannes Lehrner.
Quelle: katholisches.info

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Die heilige Kommunion soll würdig empfangen werden:
kniend und auf der Zunge.
Eltern sind gute Vorbilder.
Die Gläubigen sollen zum würdigen Empfang
der heiligen Kommunion
hingeführt werden.
Dies ist zuerst die Aufgabe der Priester.
Betet um gute, fromme und heilige Priester.
Betet um gute, fromme und heilige Eltern.

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