Am Ende ist jeder Tag der letzte …

Oder geschieht noch ein Wunder?

Brief der Mönche an Freund und Besucher von Mariawald

Wenn man weiß, dass bald das Ende gekommen ist, dann ist bis dahin fast jedes Ereignis das Letzte. So ist nun auch jeder einzelne Tag für die Trappisten von Mariawald der letzte ihres Mönchsleben in dem Kloster, für das sie Stabilität abgelegt haben, jenes Mönchsgelübde, das sie bis zu ihrem Tod an dieses eine Kloster bindet. Die zehn Mönche von Mariawald brechen dieses Gelübde nicht. Sie werden dazu gezwungen. Rom will es, der Vatikan, der Bergoglio-Papst. Der „Orden der Zisterzienser von der strengeren Observanz“ ist ausführendes Organ. In wenigen Wochen wird die Trappistenabtei Mariawald abgewickelt sein…

Am kommenden Samstag (24. März 2018) findet zum letzten Mal der der inzwischen zur Tradition gewordene „Mariawalder-Kreuzweg“ statt. Es wäre wirklich schön und gut, wenn viele Beter und Freunde von Mariawald teilnehmen würden. Dieser Kreuzweg, beginnend in der Kirche von Heimbach, hinauf zum Kloster Mariawald, könnte zu einem großartigen äußeren Zeichen werden für die Solidarität mit den Trappistenmönchen von Mariawald.

Doch an erster Stelle steht Christus. ER ist der Herr und Heiland. Christus zu gehorchen war und ist die oberste Richtschnur jedes Christenlebens. So sollten alle Mitbeter auch gleichzeitig ihr Bekenntnis zum Herrn über Leben und Tod ablegen und bezeugen, dass durch jedwedes Sterben der Keim für die Auferstehung gelegt wird.

Kommen SIE am 24. März nach Heimbach um den Kreuzweg nach Mariawald zu gehen.
Solidarisieren SIE sich mit den Mönchen!
SIE bekunden damit IHRE Trauer über die Vertreibung der Trappisten aus ihrem Kloster Mariawald.
Seien SIE Zeugen,
wie nicht der Staat oder andere unchristliche Kräfte,
nämlich die katholische Kirche selbst,
ohne eine überzeugende Begründung
dies tut und Mariawald schließt!

Gehen auch SIE mit den Mönchen den Kreuzweg.
Begleiten SIE die Mönche in ihrem Verlust und ihrer Trauer.
Kommen SIE zum Kreuzweg!

Wer nicht kommen kann, solidarisiere sich mit allen Kreuzwegbetern und verrichte diese Gebete in Stille an einem anderen Ort.

Die Szene des großen, kahlen Holzkreuzes ohne Crucifix, das seit den Nachkriegszeiten vom Soldatenfriedhof oberhalb von Mariawald das Kloster grüßt, wirkt schaurig schön. Es deutet prophetisch hin auf ein anderes Leben, während das Kloster in den Fundamenten des Kreuzes versinkt, so wie der Leichnam eines Trappisten in der Erde versinkt, in die er ohne die Hülle eines Sarges gebettet wird. Beide werden ruhen, der Mönch und sein Kloster; ruhen, bis sie einst, wie dieses Kreuz, hinaufsteigen in himmlische Sphären. Der Leib stirbt und die Trauer ist groß. Allein im Glauben gehen die Christen ihren Weg und sie wissen, dass es die Seele ist, die über das Irdische hinausreicht. Am Ende wird der Christkönig siegen.

Schaff Recht mir, Gott,
und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk;
von frevelhaften, falschen Menschen rette mich;
denn Du bist ja mein Gott und meine Stärke.
Introitus vom heutigen Passionssonntag

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