Christi Himmelfahrt

Der Tag ist glänzend angebrochen; die Erde, die bereits bei der Erscheinung des Emmanuel aufjauchzte [Psalm 95, 96, 97], empfindet ein ungekanntes Freudebeben; die unaussprechliche Aufeinanderfolge der Geheimnisse des Gottmenschen ist auf dem Punkte, ihre letzte Erfüllung zu finden. Aber die Freude der Erde steigt bis zum Himmel empor und die Chöre der Engel rüsten sich, das ihnen verheißene Haupt zu empfangen; ihre Fürsten stehen an den Pforten, dieselben zu heben, wenn das Zeichen ertönt, daß der Triumphator sich nahe. Die seit vierzig Tagen aus der Vorhölle befreiten heiligen Seelen schweben über Jerusalem bis zu dem Augenblicke, wo der seit viertausend Jahren durch die Sünde verschlossene Weg zum Himmel sich plötzlich öffnet und sie sich im Gefolge des Erlösers emporschwingen können. Die Zeit drängt; unser göttlicher Auferstandener muß sich endlich zeigen, um das letzte Lebewohl derer zu empfangen, die ihn von Stunde zu Stunde erwarten und die er noch in diesem Thale der Thränen zurücklassen muß.

Plötzlich erscheint er mitten im Abendmahlsaale. Das Herz Maria’s bebte vor Freude …

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Christi Himmelfahrt

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