So, wie man ist.

Auch wenn es manchmal für die Außenwelt so scheint, als würde jeder, der die Schwelle des Klosters überschreitet, damit zugleich, quasi automatisch, alle mystischen Gnaden und alle Tugenden erwerben: eine solche „Bevorzugung“ ist nicht grundsätzlich zu erkennen. Wenn jemand in ein Kloster eintritt, kommt er oder sie „so, wie man ist„. Und trotz aller eigenen Bemühungen sind jene nach vielen Jahren immer noch so. So scheint es uns. Ja, vor Gott ist ein jeder, „so, wie man ist„!

Wir alle, auch die Ordensleute, dürfen Gott dienen. Ohne dass wir selbst es merken, werden wir, gewissermaßen unmerklich, weil es sehr langsam geschieht, Christus ähnlicher. Auch die Karmelitinnen, die ihre Hände auf dem Rücken tragen…

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