Sünder sein, der Buße tut.

Wir sind verirrte Schafe.
Wir sind in vielerlei Nöte geraten und wir leiden.
Wir wenden uns hilfesuchend hin zum guten Hirten.
IHM vertrauen wir uns an.

In jener Zeit traten Zöllner und Sünder zu Jesus, um Ihn zu hören.
Da murrten die Pharisäer und Schriftgelehrten und sprachen:
„Dieser nimmt sich der Sünder an und ißt mit ihnen.“
Er aber hielt ihnen dieses Gleichnis vor:
„Wer von euch, der hundert Schafe hat und eines davon verliert, läßt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es voll Freude auf seine Schultern; und wenn er nach Hause kommt, so ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel Freude sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. Und zündet nicht eine Frau, die zehn Drachmen hat und eine davon verliert, ein Licht an, kehrt das Haus aus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet? Und hat sie diese gefunden, so ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht: Freuet euch mit mir, ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. Ebenso, sage ich euch, ist Freude bei den Engeln Gottes über einen einzigen Sünder, der Buße tut.

Evangelium (Lukas 15,1-10) vom 3. Sonntag nach Pfingsten

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