Eine Woche mit Bruder Rafael – Über die Demut (4/7)

Das ist die Torheit Christi …
Mit fest auf Jesus gerichtetem Blick denken sie nicht einmal mehr ans Essen. Sie fürchten weder Kälte noch demütigende Armut. Die Liebe zu ihren Eltern und Geschwistern hält die liebenden Verehrer Jesu nicht auf …
Gott allein! … Nur Er! …
Das ist der einzige Gedanke, der sie beherrscht …
Es ist das Wunder, das die Torheit der Liebe bewirkt.
Die Welt und ihre Bewohner vergehen. Die Menschen denken weiterhin an die Zukunft ihrer Besitztümer, an ihre Geschäfte,
an ihre Krankheiten. Sie klammern sich an die Erde, auf der sie Ruhe suchen. Sie leiden, wenn sie diese Ruhe nicht finden,
und weinen, wenn sie sie verlassen müssen … In Wirklichkeit sind sie die Törichten, obwohl die Welt unter Torheit versteht,
wenn jemand die Armut, die Verachtung, die Krankheit und das Kreuz liebt.
Wie soll die Welt auch – so klug, so weise, so voll im Recht – einen derartigen Unsinn begreifen? Ich mache nicht den Versuch,
mich mit ihr auseinanderzusetzen; es bringt nichts, und es ist unnötig.

Geistliche Übungen mit Bruder Rafael

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