Aus den 10 Geboten des katholischen Journalismus (TAGESPOST)

5. Habe keine Angst vor Bischofsthronen!

Katholischer Journalismus
steht in einem grundsätzlichen Loyalitätsverhältnis zu Glaube und Kirche.

Es ist nicht seine Aufgabe, die Glaubenslehre in Frage zu stellen.

Ein Pro und Contra
etwa zur Frage, ob Frauen die Priesterweihe empfangen können, kann in einer katholischen Zeitung nicht stattfinden.

Zu eindeutig hat sich die Kirche dazu geäußert.

Der Katholik liebt zudem den Nachfolger Petri und die mit ihm geeinten Bischöfe. Der Kritik entzieht sie das aber nicht. Nicht jede Entscheidung des Papstes ist unfehlbar. Die Kurienreform kann man gut finden oder nicht. Und auch ein Papstinterview kann mal schiefgehen.
Grundsätzlich gilt:
Auch Papst und Bischöfe müssen sich messen lassen
am Glauben und der Sittenlehre der Kirche.

Die heilige Katharina von Siena wusste das.
Kritik wird aber immer von Wohlwollen getragen sein,
sachlich argumentieren und keine schlechten Motive unterstellen, wo sie sich nicht beweisen lassen.

(Tagespost, 23.08.2018)

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