† 23. September 1968 – Pater Pio über eine Geißel seiner Zeit

Einige Tage später, am 22.10.1918 schrieb Pater Pio erneut an seinen Mitbruder Pater Benedetto. Diesmal, auf seine Bitte hin, den Vorgang seiner Verwundung an Händen und Füßen. Doch zuvor geht er auf die Krise seiner Zeit an. Wir befinden uns noch im letzten Weltkriegsjahr 1918.

Die derzeitige Geißel hat in den Plänen Gottes als erstes zum Ziel, den Menschen der Gottheit näherzubringen. Das zweite und unmittelbare Ziel ist, Verfolgungen gegen die Kinder Gottes, die als gerechte Folge des gegenwärtigen Krieges einen Teil dieser Kinder treffen könnte, aufzuheben.

Habt also keine Angst, denn es wird nicht so weit kommen, dass die Ungerechtigkeit die Rechtschaffenheit erdrückt, sondern die Bosheit wird sich selbst ersticken, und die Gerechtigkeit wird triumphieren.

Was soll ich Euch sagen, wenn Ihr mich fragt, wie es zu meiner Kreuzigung gekommen ist?

Mein Gott, welche Verwirrung und Demütigung empfinde ich, wenn ich offenbaren muß, was du in dieser deiner armseligen Kreatur gewirkt hast!

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