Pontifikatsdesaster

„Und wer trägt hierfür die Verantwortung: Der Papst, ja nur der Papst!“

Herr Dr. Markus Büning ist von einem Mitstreiter der Aktion „Pro Pope Francis“ zu einem erbitterten Gegner von Papst Franziskus geworden: weil er die Augen aufgemacht, seine Ohren gespitzt und immer mehr sein katholischer Sensus erstarkt ist. Mit seinem Kommentar „Zum Pontifikatsdesaster in der Causa Wucherpfennig“ stellt er sich als deutscher Theologe in die Reihe bedeutender internationaler Katholiken, Theologen und Papstkritiker. Wenigstens in Deutschland sollte jetzt seine Stimme Gehör finden.

Aber eines wird für mich immer klarer. Dieses Pontifikat hat über die Kirche in den letzten fünf Jahren folgendes gebracht: Chaos und Verunsicherung! Die bedeutsamen Fragen der Dubia-Kardinäle und die des Erzbischofs Viganò werden vom Papst nicht beantwortetet. Mit dem Fußnotentrick wird die Lehre über Ehe und Familie klammheimlich geändert. Glaubenstreue Katholiken werden als pharisäische „Museumschristen“ in vielen Ansprachen des Pontifex noch mehr ins Abseits gestellt. Als ob solche Katholiken nicht schon genug in ihren Diözesen geschlagen sind. Das päpstliche Mitleid über diese innerkirchliche Verfolgung scheint sich sehr in Grenzen zu halten. Da wird der eucharistische Herr während der alljährlichen Fronleichnamsprozession nicht mehr vom Papst begleitet. Bei dieser wichtigen Demonstration unseres heiligen Glaubens glänzt der oberste Hirte durch Abwesenheit und dies noch aus ganz unglaublichen Gründen der von ihm ach so gerne beschworenen Bescheidenheit: Man wolle dem Herrn nicht die Aufmerksamkeit stehlen! Da wird ein Ministrant vom Papst korrigiert, weil er allzu fromm seine Hände faltet. Wäre ich der Vater dieses Jungen, dann hätte ich dem Herrn Bischof von Rom aber meine Leviten gelesen! Da wird im Wenders-Film die Null-Toleranz-Linie in Sachen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen vom Papst großspurig verkündet. In der Realität sieht das dann aber ganz anders aus. Anstatt die wahren Ursachen zu benennen, versteckt man sich hinter der Kunstfigur des nicht näher definierten Klerikalismus. Der klare Wille, auch Bischöfe zur Verantwortung zu ziehen, ist nicht erkennbar. Da werden synkretistische Videos zur Gebetsmeinung für viel Geld produziert. Auf der anderen Seite soll die Kirche doch die der Armen sein. Aber für die päpstliche „Propaganda“ ist ganz offenkundig immer genug Geld vorhanden. Da wird eine liturgische Lieblosigkeit an den Tag gelegt, wie sie das päpstliche Rom seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen hat. Auf der einen Seite fordert der Papst die Zunahme der Autonomie der nationalen Bischofskonferenzen, auf der anderen Seite greift er – so jüngst in den U.S.A. – ganz autoritär ein. Immer so, wie es gerade beliebt! Die Liste der Mängel ließe sich noch weiter fortsetzen.

Lesen Sie hier den ganzen überaus wichtigen Artikel bei katholisches.info

Website von Dr. Brüning

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