Franziskus macht Kardinal Farrell zum Camerlengo

Personalentscheidungen sind nicht nur richtungs- und zukunftsweisend, sondern sagen viel über jenen Vorgesetzten aus, der diese Entscheidung trifft. Franziskus entfernt Personal und ernennt anderes Personal. Wie Schachfiguren werden ihm genehme Personen positioniert: für den entscheidenden Zugriff … unbeschadet ihrer eigenen Qualitäten …

<<Der Camerlengo bekleidet ein sehr heikles Amt, besonders in der Zeit der Vakanz zwischen zwei Päpsten. Zu den Aufgaben des Kardinalkämmerers gehören die Überwachung der Vorbereitungen für ein päpstliches Konklave und die Leitung der Verwaltung des Heiligen Stuhls in der Zeit zwischen dem Tod – oder Rücktritt – eines Papstes und der Wahl eines neuen.>>

In Zeiten einer Sankt-Gallen-Mafia kommt dieser „franziskanische Entscheidung“ noch größere Bedeutung zu, als üblich. Mit einem solchen Mann an der Spitze eines zukünftigen Konklaves muss man mit allem rechnen!

<<Seit Bekanntwerden des Falles Theodore McCarrick – dem Schlüsselskandal der Kirchenkrise – ist Farrell einer von mehreren Bischöfen, über die seit Monaten gefragt wird, ob und was sie über das mutmaßliche Fehlverhalten und Verbrechen des entehrten, ehemaligen Kardinals wussten.

Farrell war unter anderem Weihbischof in Washington, als McCarrick dort Erzbischof war, und diente dem „glaubhaft beschuldigten“ Kirchenmann als Generalvikar. Zudem lebte Farrell sechs Jahre lang mit McCarrick in einem renovierten Pfarrhaus im Washingtoner Stadtteil Kalorama. McCarrick sei der Mentor Farrells gewesen, sagen viele Beobachter.

Im vergangenen Juli bestritt Farrell, von Vorwürfen des Missbrauchs oder sexuellen Nötigung gegen McCarrick Kenntnis gehabt zu haben.>>

(Zitate siehe CNA)

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