Kein Wirken des Heiligen Geistes

„Das Werk der Zerstörung des Ordenslebens durch den Vatikan
ist weiterhin unerbittlich.“

BETEN ist offenbar für das gegenwärtige Regime im Vatikan kein Mittel, den katholischen Glaube zu verstehen, zu verkünden und zu leben. Soziales- und politisches Engagement scheinen den Herrschern der Kirche und Deutern der Stimme des Heiligen Geistes die richtigen katholischen Werke zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob sozialistische, kommunistische, im sexuellen Bereich Ver(w)irrte, Befreiungstheologen, – auch gänzlich Ungläubige und sogar die katholische Kirche Bekämpfende Personen -, die Stimmen von Papst und Kardinälen, Bischöfen, Priestern, Theologen, Ordensleuten bestimmen. Zeitgeistkonformität ist angesagt. Das Wirken des Heiligen Geistes wird nicht verstanden. Darum meinen sie, den Heiligen Geist zu besitzen.

Einst wählten Kardinäle Joseph Ratzinger zum Papst. Viele seiner Entscheidungen, vor allem in Bezug auf das liturgische Leben und das Ordensleben, haben nicht lange überlebt. Als nur wenige Jahre danach der italienischstämmige argentinische Kardinal Bergoglio auf den Stuhl Petri gehievt wurde, und von seiner frei gewählten Residenz aus sein unbarmherziges Regiment mehr oder weniger diktatorisch durchpeitscht, bleibt in der Kirche Gottes kein Stein auf dem anderen.

Und man mag sich verwundert fragen, was der vormalige (oder sich in Haft befindliche) Papst über all das denkt…

Nun hat der Präfekt der „Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens“, Kardinal João Bráz de Aviz, ein extremer Modernist und verantwortlich für die neue Gesetzgebung über kontemplative Nonnen, wieder zugeschlagen. Ganz im Sinne seines Herrn, des Papstes Bergoglio, wurden das Kirchenrecht gebeugt und so ausgelegt, dass die ach so Menschen- und Frauenfreundlichen Herren im Vatikan als scheinbar unbesiegbare Satansfürsten in die Kirchengeschichte eingehen könnten.

Nach dem blühenden Orden der „Franziskaner der Immakulata“ wurde nun auch jener der „Petites Sœurs de Marie, Mère du Rédempteur“ (Kleine Schwestern Mariens, der Mutter des Erlösers) mit eiserner Hand und größenwahnsinnigen Gehabe aufgelöst, die Nonnen entkleidet und in die Wüste einer destruktiven Kirchenlandschaft entlassen.

<<Im Orden werde „zuviel gebetet“, der Orden müsse die „neue Theologie des geweihten Lebens“ umsetzen.>>

(Quelle)

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Petites Sœurs de Marie, Mère du Rédempteur

Kein Dialog: Vatikan eliminiert „Kleine Schwestern von Maria“

Der Präfekt der Kongregation ist Kardinal João Bráz de Aviz, ein Modernist.

Die Schwestern erklärten in einer Stellungnahme vom 3. Juni, dass sie jahrelang versucht haben, “mit Rom immer wieder Gespräche zu führen“. Doch man habe sich nicht einigen können:

“Die kirchlichen Autoritäten wollten, dass wir die Art, wie wir unser religiöses Leben führen, ändern.“

Die Gemeinschaft bestand ursprünglich aus 39 Schwestern. 34 haben darum gebeten, von den Gelübden entbunden zu werden. Das wurde jetzt vollzogen. Sie sind formal keine Ordensfrauen mehr. Die früheren Schwestern müssen ihr Ordensgewand ablegen und ihre Häuser verlassen.

Nur fünf Schwestern waren bereit, die Bedingungen des Vatikan zu akzeptieren und sind geblieben.

Die 34 anderen schreiben in ihrer herzzerreißenden Stellungnahme, dass sie „mehr als je zuvor, das Herzstück unserer Berufung leben“, nämlich für die Kirche, die Priester und die Seelen zu leiden.

34 von 39 Ordensfrauen der Gemeinschaft Kleine Schwestern von Maria haben um die Auflösung ihrer Gelübde gebeten. Die Gemeinschaft wurde 1949 gegründet. Sie betreibt vier Pflegeheime für alte Leute in den französischen Diözesen Laval und Toulouse. Die Schwestern beten die neue Liturgie auf Latein. Im Jahr 2012 sind sie zu ihrem alten Habit zurückgekehrt.

Die Gemeinschaft erlitt 2016 und 2018 zwei kanonische Visitationen. Sie wurde „sektiererischer Exzesse” beschuldigt. Die Schwestern bezeichneten den Bericht als „eine Karikatur” nach einem vorab gebildeten Urteil.

Die Mutter Oberin und die Novizenmeisterin wurden abgesetzt, in entlegene Klöster verbannt und durch drei modernistische Kommissarinnen ersetzt. Alle kirchenrechtlichen Berufungen oder Bitten um Barmherzigkeit wurden ignoriert.

Die Kommissarin Schwester Geneviève Médeviellem, die am katholischen Institut in Paris unterrichtet, vertritt unter anderem die Meinung, dass außereheliche Geschlechtsakte rechtfertigbar seien.

Am 17. September stellte Kardinal Braz de Aviz, der Präfekt der Päpstlichen Ordenskongregation, die Schwestern vor die Wahl: entweder die Kommissarin Médeviellem „ohne Vorbehalte” zu akzeptieren oder ausgeschlossen zu werden.

34 Schwestern kündigten am 7. November an, dass sie sich in ihrem Gewissen dazu entschieden haben, um die Auflösung ihrer Gelübde anzusuchen.

In der Vergangenheit hat der Vatikan den Frauenorden mit vielen Berufungen bereits mehrfach schwer zugesetzt oder sie praktisch zerstört, darunter die Auerbacher Schulwestern in Deutschland, die kontemplativen Johannesschwestern in Frankreich und die Franziskanerinnen der Immakulata in Italien.

Quellen:
gloria.tvgloria.tv

Weitere Quellen:

katholisches.info
kath.net
lifesitenews + lifesitenews

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