Ich knie vor DIR weil ich DICH liebe, mein Gott!

Johannes Paul II. hat sich nie in der Anwesenheit der Eucharistie hingesetzt. Er hat sich immer auf die Knie gezwungen. Dazu benötigte er die Hilfe von anderen Menschen, damit er die Knie beugen konnte, sich knien konnte und auch um wieder aufzustehen. Bis zu seinen letzten Tagen hat er uns ein großes Zeugnis der Ehrfurcht vor dem Heiligen Sakrament gegeben.

Kniend, leidend – aus Liebe. – Papst Johannes-Paul II.

Es ist nicht nur unsere Pflicht, dass wir vor Gott niederknien.
Erinnern wir uns an die zehn Gebote,
und lesen wir das Wort:

„Ich, der Herr, bin dein Gott,
der dich aus dem Land Ägypten,
aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt hat.
Du sollst keine anderen Götter neben mir geben!“ (Ex 20,2-3).

Die Hostie im Tabernakel:
Es ist der Herr, vor ihm knien wir voll Ehrfurcht nieder.
Die Anbetung Gottes, unseres Herrn Jesus Christus,
ist das wirksamste und radikalste Mittel
gegen die Götzendiener von gestern und heute.

Vor der Heiligen Eucharistie zu knien
ist ein Bekenntnis zur Freiheit:
Wer sich vor Jesus verbeugt,
kann und soll sich vor keiner irdischen Macht niederwerfen,
egal wie stark sie auch sein mag.

Christen knien nur vor Gott,
vor dem Allerheiligsten,
weil wir wissen und glauben,
dass der einzige wahre Gott,
der die Welt geschaffen und ihn so sehr geliebt hat,
dass er seinen einzigen Sohn gibt (vgl. Joh 3),
in IHM gegenwärtig ist.

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