Über den Charakter – oder: unter Befreiungstheologen

Sage mir, mit wem du dich umgehst,
so sage ich dir, wer du bist;

weiß ich, womit du dich beschäftigst,
so weiß ich, was aus dir werden kann.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
(Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erw. Form 1829. 2. Buch, 11. Kap.)

Unter Befreiungstheologen

Der marxistische Befreiungstheologe Leonardo Boff, inzwischen 81 Jahre alt, meldete sich auf Twitter zu Wort. 1992 gab der ehemalige Franziskaner sein Priestertum auf, trat aus dem Franziskanerorden aus, ließ sich laisieren und heiratete. Seither entwickelte er die Befreiungstheologie weiter zu einer Ökobefreiungstheologie, wenngleich er seine Denkrichtung anders nennt. Sie enthält stark synkretistische Ansätze durch eine Vermengung mit vorchristlichen, pantheistischen Elementen aus Indio-Religionen. Wegen der Relativierung der Bedeutung Jesu Christi und einer dominanten, politischen Ausrichtung auf den Sozialismus bestehen ernsthafte Zweifel, ob Boff noch Christ ist.

„Beim Briefwechsel mit Papst Franziskus erinnerte er sich an ein Treffen von uns in San Miguel (Argentinien) am 23.–29.02.1972 und schickte mir dieses Foto. […] Bergoglio ist der 4. von rechts, und ich der 2. von links.“

Jorge Mario Bergoglio war damals Novizenmeister seines Ordens und verantwortlich für die geistige Formung der jungen Jesuiten.

Februar 1972: Jorge Mario Bergoglio (rot), Leonardo Boff (gelb), Juan Carlos Scannone (orange).

Quelle: katholisches.info

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