Die Braut des Priesters: das Brevier!

Früher nannten Priester ihr Brevier noch zuweilen: „meine Braut“. Damit sollte wohl gesagt sein, dass sie das Stundenbuch überallhin mitnahmen – wie heute das Handy. Selbstverständlich: Es geht nicht um das Buch als Gegenstand, sondern um die Vertrautheit mit dem Wort Gottes, das nicht nur gelesen, sondern durchbetet, ja wie von den Propheten „gegessen“ werden soll.

(Marianne Schlosser: Überlegungen zum priesterlichen Zölibat, Tagespost 14.10.2019)

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