Hl. Apostel Simon und Judas – 28. Oktober

Simon -Kananäus- wird bei Lukas auch Zelot, Eiferer genannt. Zeloten waren Eiferer des jüdischen Glaubens. Sie waren bereit, auch mit Gewalt gegen die römische Besatzungsmacht vorzugehen. Zusammen mit Jakobus dem Jüngeren und Judas Thaddäus wird er immer am Schluss der Apostellisten genannt. Vielleicht waren es drei Brüder. Zelot kann auch der Eifer des Simon für den Glauben an Jesus Christus bedeuten.

Die Legende berichtet, Simon sei der Bräutigam auf der Hochzeit zu Kana gewesen. Durch das erste Wunder des Heilandes so sehr ergriffen, trennte er sich mit Einwilligung seiner Braut, unverzüglich von ihr und folgte Jesus nach. Jesus soll ihn dann, ob seiner Liebe und seines großen Eifers wegen, zu seinem Apostel erwählt haben.

Wie alle Apostel wurde auch er nach Pfingsten zu einem eifrigen Verkünder des Evangeliums. Zuerst wirkte er unter den Juden, dann zusammen mit Judas Thaddäus in Mesopotamien und Persien. Sie predigten und bekehrten und tauften eine große Anzahl Heiden. Simon soll mit einer Säge mitten durch gesägt worden sein.

stefan-lochner-martyrium-der-heiligen-simon-und-judas – Foto: https://sammlung.staedelmuseum.de/de/werk/martyrium-der-heiligen-simon-und-judas

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