Dienstag in der ersten Adventswoche

Anbetungswürdiger Heiland, an diesem Tage wird erfüllt werden, was der ewige Vater Dir verheißen hat: „Ich will Dir die Enden der Erde zum Eigentum geben. Du sollst sie beherrschen mit eisernem Zepter“ (Ps 2,8-9). „Deine Feinde will ich zum Schemel deiner Füße machen“ (Ps 109,1). Das ist die Stunde, da sich alle Knie derer, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind, vor ihm beugen und bekennen werden, dass der Herr Jesus, in der Herrlichkeit Gottes des Vaters ist (Phil 2,9-11). O ja, es müssen sehr verschiedene Gefühle sein, die der Anblick Deines

Antlitzes, Deines Kreuzes, Deiner Wunden, Deiner Mutter, o Herr, bei den Gerechten und den Gottlosen auslöst. Wer kann dann unsere Freude ermessen, wenn wir Jesus, den Gekreuzigten, geliebt, das Kreuz mit ihm getragen, eine innige, dauerhafte Andacht zur seligen Jungfrau gehabt, unser Leben nach dem Evangelium Jesu Christi eingerichtet, die Lehren und Räte unseres guten Meisters befolgt und aus Liebe zu ihm alles verlassen haben!

Glückselig die freiwillig Armen, die sich den Aposteln beigesellen. Sie bekräftigen mit ihnen das Urteil des höchsten Richters und die Verdammung der Bösen; für sich selber ernten sie Lob, Segen und ewigen Lohn.

(aus: Ludwig de Ponte. Meditationen zum Kirchenjahr)

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