Ein junger Katholik fordert die die kirchlichen Machthaber heraus

Anlässlich der am vergangenen Samstag in München stattgefundenen Versammlung von prominenten Katholiken, die nicht damit einverstanden sind, wie die Bischöfe Deutschlands die Kirche umbauen wollen, und darum gegen Kardinal Marx und seinen Plan protestierten, die deutsche Kirche auf einem umstrittenen „Synodenweg“ zu führen, wurden auf einer Pressekonferenz Fragen zum Stand der Kirche in der Krise und was gläubige Katholiken dagegen tun können, beantwortet.

Unter anderem sprach Alexander Tschugguel, der die heidnischen Pachamamas in den Tiber warf, die Gläubigen davor, ihre Hoffnungen in die Politik zu setzen. Er sagte

„Denken Sie zunächst einmal nicht, dass Sie diese Kämpfe gewinnen werden, wenn Sie für eine bestimmte Partei stimmen. Diese Zeiten sind vorbei. Wenn Sie wählen gehen, wählen Sie die Partei, deren Programm Ihrem Glauben am nächsten kommt.“

„Die größten Befürworter dieser ‚Kirche mit amazonischem Gesicht‘, die zunehmend die Merkmale einer Nichtregierungsorganisation annimmt, scheinen die deutschen Bischöfe zu sein. Vor allem der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Franz-Josef Bode, der wiederholt erklärt hat, daß die auf der Amazonassynode getroffenen Entscheidungen auch in Deutschland angewendet werden sollten.“

„Etwa 80 Prozent der Christen dort sind protestantische Freikirchler. Das habe auch damit zu tun, daß die katholische Kirche seit Jahrzehnten mehr oder weniger als NGO auftritt und ihren Missionsauftrag vernachlässigt.“

Tschugguel bezeichnete es als Erfordernis, „daß jeder einzelne Katholik persönliche Opfer bringt und den Irrtümern des gegenwärtigen Zeitgeistes“ widerstehen muss.

Er forderte:

Jetzt müssen wir entscheiden, wie viele falsche Pfade die Kirche verlassen muß, wie viele noch zerstört werden müssen, bevor wir den Weg zurück zur Wahrheit, zur Lehre und zur Tradition finden können.

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3 Kommentare zu „Ein junger Katholik fordert die die kirchlichen Machthaber heraus

  1. Meiner Erfahrung nach sind die meisten glaubenstreuen Katholiken bereits für einen regelmäßigen Austausch zu apathisch, geschweige denn fähig zur Vernetzung und den Aufbau von Strukturen. Gerade diese werden aber überlebensnotwendig sein, wenn die offizielle Kirchenstruktur offen schismatisch und häretisch wird sowie Gesetze und behördliches Handeln im kommenden „Gender-Staat“ zunehmend glaubensfeindlich werden. Stattdessen klammern sich die meisten an die bischöflichen Aussagen, die noch irgendwie katholisch klingen (viele sind es ja nicht), beten ihren Rosenkranz und warten auf das jüngste Gericht – oder tummeln sich auf gloria.tv, um zum eigenen Gaudium andere anzupöbeln und „über’s Maul zu fahren“.

    Nur wenige haben sich bisher zusammengefunden, um geduldig Basis-Netzwerke zu knüpfen, Namen und Adressen auszutauschen und Vorsorge zu treffen. Etwa für den Ausschluss glaubenstreuer (und damit „genderkritischer“) Menschen aus dem alltäglichen Gesellschafts- und Geschäftsleben (z.B. durch soziometrische Punktsysteme). Freier Zugang zu Internet und social media werden für „Gesellschaftsfeinde“ sicherlich nicht dauerhaft sein, dann ist für Gloria.tv & Co. samt der Pseudonym-Verbalrabauken Feierabend. Die meisten dürften aufwachen, wenn es zu spät ist.

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    1. Sie haben Recht. Die einen schlafen und meinen, es würde reichen, wenn sie „eh katholisch“ seien. Die anderen verplempern ihre Zeit mit Schimpfen. Ja, es ist an der Zeit, sich zu vernetzen und Vorsorge zu treffen. Aber es gibt Entwicklungen, die hoffen lassen. Fürchte dich nicht, du kleine Herde.

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