Schelte Gottes

Hören wir auf den heiligen Paulus.
Ergreifen wir mutig das Wort,
um den Glauben zu verkünden,
ohne zu befürchten,
es an Barmherzigkeit fehlen zu lassen.
In diesen schwierigen Zeiten
soll jeder sich davor fürchten,
von Gott einmal zu hören, wie er …

»diese scharfen Worte
als Schelte an ihn adressiert:
Verdammt sollst Du sein, der nichts gesagt hat.
Ach genug des Schweigens!
Schreit in hunderttausend Zungen.
Ich sehe, dass vor lauter Schweigen
die Welt korrumpiert,
die Braut Christi ganz blass ist,
sie ihre Farben verloren hat,
weil man ihr Blut saugt,
das Blut Christi, das durch die Gnade
verschenkt wird. […]
Schlaft nicht mehr den Schlaf der Nachlässigkeit.
Tut schnell, was ihr könnt.« (Hl. Katherina von Siena)

Kardinal Robert Sarah. Aus der Tiefe des Herzens. 149

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