„Evangelisiert wird auf den Knien.“

„Wie entstehen gute Predigten?“

Diese Frage stellt Regina Einig in Ihrem Artikel „Johannes von Avila: Lehrmeister und Wanderprediger“, der der in THEOLOGISCHES 05/06 2020 erschienen ist.

In unseren Tagen, in denen liturgisches Leben, ja kirchliches Leben im Allgemeinen, an seinem niedrigsten Level angelangt zu sein scheint, ist die Frage, wie Priester ihren Auftrag heute erfüllen gerechtfertigt. …

Wird nicht, wie seit Jahrzehnten schon, der sozial- und gesellschaftspolitische Aspekt in den Sonntagspredigten viel zu stark betont? Wird heute nicht etwa über Corona und Diskriminierung mehr geredet als über das Heil der Seele? Der gläubige Laie stellt sich die Frage, woher die Priester ihr Predigtmaterial nehmen. Wie haben sie sich auf ihre Sonntagspredigt vorbereitet?

Regina Einig:

„Johannes von Avila (1499-1500-1569) setzte bei der Ausarbeitung seiner Homilien auf Gebet und Studium:

Jeweils zwei Stunden vor und nach der Predigtvorbereitung widmete der Patron des spanischen Klerus dem Gebet.

Kontemplation hatte für den von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2012 zum Kirchenlehrer erhobenen Weltpriester Vorrang.

Ein durchbetetes Predigtwort sage mehr als zehn ohne Gebet, schrieb Johannes einmal.“

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