Keine Angsthasen sein

Die Messtexte des 4. Sonntag nach Pfingsten schärfen uns ein, dass wir zwar auf unserem Weg des irdischen Lebens auch den Weg der irdischen Leidens gehen müssen. Aber wir sollen deswegen doch nicht ängstlich resignieren:

Aus dem Introitus:

Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten?
Der Herr ist der Beschützer meines Lebens, vor wem sollte ich zittern?
Die Feinde, die mich rings bedrängen, – kraftlos stürzen sie zu Boden.

Aus der Lesung:

Ich halte dafür, daß die Leiden dieser Zeit
nicht zu vergleichen sind mit der künftigen Herrlichkeit,
die an uns offenbar wird.
Auch das Sehnen der Schöpfung ist ja ein Harren auf diese Offenbarung der Kinder Gottes.
Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen,
nicht freiwillig, sondern durch Den, der sie unterworfen hat.
… Wir wissen ja, daß alle Geschöpfe seufzen und in Wehen liegen bis auf diesen Tag.
Aber nicht allein sie, auch wir, die wir die Erstlingsgabe des Geistes bereits besitzen,
seufzen in unserem Innern und harren auf die [Vollendung der] Kindschaft Gottes,
die Erlösung unsres Leibes: in Christus Jesus, unsrem Herrn.

Aus dem Evangelium:

In jener Zeit drängte sich das Volk an Jesus heran, um das Wort Gottes zu hören. Er stand am See Genesareth. Da sah Er zwei Schiffe am Ufer des Sees liegen; die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Er stieg in das eine der Schiffe, das dem Simon gehörte, und bat ihn, etwas vom Lande zu fahren. Dann setzte Er Sich und lehrte das Volk vom Schiffe aus. Als Er aufgehört hatte zu reden, sprach Er zu Simon:
«Fahr hinaus in die See, und werft eure Netze zum Fange aus.»
Da antwortete Ihm Simon:
«Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf Dein Wort will ich das Netz auswerfen.»
Sie taten es und fingen eine so große Menge Fische, daß ihr Netz zerriß. Darum winkten sie ihren Gefährten im andern Schiff, sie möchten kommen und ihnen helfen. Diese kamen, und sie füllten beide Schifflein, so daß sie beinahe sanken.
Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach:
«Herr, geh weg von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch!»
Staunen hatte nämlich ihn und alle seine Gefährten ergriffen …
Jesus aber sprach zu Simon:
«Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Menschen fangen

Sie verließen alles und folgten Ihm nach.

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