Einweihung von Santa Maria Maggiore – 5. August

Die Basilika „Santa Maria Maggiore“ befindet sich in Rom auf dem Esquilinhügel und ist eine der vier Patriarchalbasiliken der Ewigen Stadt. Bis heute hat diese Basilika, als einzige Roms, eine frühchristliche Struktur bewahrt.

Eine Legende besagt, dass die Jungfrau Maria die Anweisung gegeben hat, ihre Kirche solle auf dem Esquilin gebaut werden (um 360). Angeblich hatten der Patrizier Johannes und Papst Liberius einen Traum, dass die Jungfrau Maria ihnen gesagt hätte, sie sollten die Kirche zu ihren Ehren genau an dieser Stelle bauen. Am Morgen des 5. August war der Esquilinhügel auf wunderbare Weise von Schnee bedeckt. Der Papst steckte den Grundriss der Kirche ab, und Giovanni sorgte für die nötigen Mittel zu ihrem Bau. Von dieser Kirche ist jedoch nichts erhalten geblieben.

Der Glockenturm ist 75 Meter hoch und somit der höchste von Rom. Papst Gregor XI., der aus Avignon nach Rom zurückkehrte, baute diesen Turm, der 5 Glocken trägt. Eine dieser Glocken, die sogenannte „Einsame“, erklingt jeden Abend um 21.00 Uhr mit einem unvergleichlichen Läuten, ein Mahnruf an alle Gläubigen.

Die Basilika „Santa Maria Maggiore“ wurde zum Andenken an das Konzil von Ephesus im Jahr 431 mit wunderschönen Mosaiken geschmückt, die die Größe Mariens darstellen. Während jenes Konzils triumphierte die katholische Orthodoxie über die Ketzerei durch das erste Mariendogma: „Maria ist die Mutter Gottes“, die GottesgebärerinTheotokos.

Apsismosaik Basilika Santa Maria Maggiore

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