Abtei Le Barroux – klar und eiskalt

Am 22. August 1970, als manche dachten, der allgemeine Niedergang des Ordenslebens hätte seinen Höhepunkt erreicht, verließ ein Benediktinerpater mit dem Einverständnis seines Abtes sein Kloster um sich in der Einsamkeit des verfallenen Dorfes Bédoin (Diözese Avignon) niederzulassen. Die Kapelle der hl. Magdalena wurde zunächst die Bleibe von Pater (Dom) Gérard Calvet, der damals noch Benediktinermönch der Abtei von Tournay, einer Tochtergründung der Abtei von En Calcat, war.

Innerhalb kurzer Zeit schlossen sich ihm mehrere Gott-suchende Männer an, um ein gemeinsames Mönchsleben zu führen. Als die Gruppe nach acht Jahren aus 12 Mönchen bestand gründeten sie ein Kloster. Da immer mehr junge Männer um Aufnahme baten, entschloss sich Dom Gérard Calvet in der Gemeinde Le Barroux, nicht weit von Bédoin entfernt und am Fuße des Mont Ventoux gelegen, ein Kloster zu bauen.

Es entstand die heute berühmte und große Abtei „Sainte-Madeleine du Barroux“, in der ganz nach der traditionellen Weise das monastisch-benediktinische Leben, als auch die traditionelle lateinische Liturgie beobachtet werden.

Le Barroux, Dép. Vaucluse, Reg. Provence-Alpes-Côte d’Azur

Die Mönche verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit der Arbeit ihrer Hände. Dazu gehört auch die Arbeit im Weinberg. In den vergangenen Tagen herrschte ein eisiges Klima, bei dem die hier zu sehenden Aufnahmen entstanden sind.

Abtei Le Barroux

https://www.youtube.com/watch?v=N1Dhit-wf1M

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