Erklärung von Erzbischof Viganò

(zur Fifth International Vatican Conference)

Vom 6. bis 8. Mai 2021 wird die Fünfte Internationale Vatikankonferenz mit dem Titel „Exploring the Mind, Body & Soul. Unite to Prevent & Unite to Cure. A Global Health Care Initiative: How Innovation and Novel Delivery Systems Improve Human Health (Erforschung von Geist, Körper und Seele. Vereint vorbeugen & vereint heilen. Eine globale Gesundheitsinitiative: Wie Innovation und neuartige Liefersysteme die menschliche Gesundheit verbessern) stattfinden. Gastgeber der Veranstaltung sind der Päpstliche Kulturrat, die Cura Foundation, die Science and Faith Foundation und die Stem For Life Foundation.

Über die Teilnehmer und Themen der Konferenz berichtete Michael Haynes auf LifeSiteNews, darunter finden sich auch die Namen des berüchtigten Anthony Fauci, dessen skandalöse Interessenkonflikte ihn nicht daran hinderten, das Management der Corona-Pandemie in den USA zu übernehmen; von Chelsea Clinton, [Tochter von Bill und Hillary Clinton], Anhängerin der Church of Satan und überzeugte Abtreibungsbefürworterin; des New-Age-Gurus Deepak Chopra; von Dame Jane Goodall, Umweltschützerin und Schimpansenexpertin; die Geschäftsführer von Pfizer und Moderna, darunter Albert Bourla; der Vertreter der CDC, FDA und von Big Tech sowie eine ganze Liste von Abtreibungsbefürwortern, Malthusianern und Globalisten, die der breiten Öffentlichkeit bekannt sind. Die Konferenz rekrutierte als Moderatoren fünf prominente Journalisten ausschließlich aus linken Medien wie CNN, MSNBC, CBS und Forbes.
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Ich mache darauf aufmerksam, daß der Päpstliche Kulturrat im Jahr 2003 die Yoga-Meditation und allgemein das New-Age-Denken als mit dem katholischen Glauben unvereinbar verurteilte. Laut dem vatikanischen Dokument ist das New-Age-Denken dadurch gekennzeichnet, daß „mit einigen Gruppen von internationalem Einfluß das Ziel geteilt wird, die verschiedenen Religionen zu ersetzen und zu überwinden, um Platz für eine universelle Religion zu schaffen, die imstande ist, die gesamte Menschheit zu einen. Eng damit verbunden ist das konzentrierte Ziel vieler Institutionen, eine globale Ethik zu erfinden, einen ethischen Rahmen, der den globalen Charakter der zeitgenössischen Kultur, Wirtschaft und Politik widerspiegeln würde. Darüber hinaus bringt die Politisierung ökologischer Fragen Farbe in die gesamte Gaia-Hypothese oder des Mutter-Erde-Kultes. Es versteht sich, daß die heidnischen Zeremonien, mit denen der Petersdom zu Ehren des Pachamama-Götzen geschändet wurde, perfekt in diese „Politisierung der ökologischen Fragen“ passen, vor denen das vatikanische Dokument von 2003 warnt, die aber heute sine glossa durch das sogenannte Bergoglio-Lehramt, angefangen von Laudato sì und Fratelli tutti, gefördert werden.

Unsere Liebe Frau hat uns in La Salette gewarnt: „Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichristen werden“.

Ich bitte meine Brüder im Bischofsamt, die Priester, die Ordensleute und insbesondere die Laien, die sich von der Hierarchie verraten sehen, ihre Stimmen zu erheben, in einem Geist des wahren Gehorsams gegenüber unserem Herrn, dem Oberhaupt des mystischen Leibes, eine Anklage, fest und mutig, gegen diesen Abfall vom Glauben und gegen seine Urheber. Ich lade alle ein, zu beten, damit die göttliche Majestät zum Mitgefühl bewegt wird und als unsere Hilfe eingreift. Möge die Heilige Jungfrau, terribilis ut castrorum acies ordinata, furchterregend wie Heerscharen, am Thron Gottes Fürsprecherin sein und mit ihren Verdiensten die Unwürdigkeit ihrer Kinder kompensieren, die sie mit dem herrlichen Titel Auxilium Christianorum, Hilfe der Christen, anrufen .

+ Carlo Maria Viganò, Erzbischof

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