Eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes

Für den Historiker Hiery kommen nach Malachias im Anschluss an Papst Franziskus noch mindestens drei weitere Päpste. Aber die heutige Gegenwart wäre bereits der Anfang der apokalyptischen Endzeit. Unter dem mit „De labore solis“ (Sonnenfinsternis) beschriebenen Papst werde sich bald ein Ereignis kosmischen Ausmaßes vollziehen, vielleicht ein riesiger Meteor oder Asteroid, der der Erde nahekommt und die Sonne verdunkelt.

Dann käme der mit „Gloriae olivae“ gemeinte Nachfolger Petri, dessen Sinnspruch immer mit Israel und dem Judentum in Verbindung gebracht worden sei. Diesem folgen würde dann mit „Petrus Romanus“ die letzte und größte Verfolgung der Christenheit. Sollte die Papstweissagung des Malachias tatsächlich echt sein, dann würden für Hiery zumindest unsere Kinder und Enkel Zeitzeugen der Apokalypse sein. Das mag aus heutiger Sicht kaum jemand glauben. Aber was, fragt der Bayreuther Historiker zum Abschluss, kann man heute überhaupt noch glauben, wo links und rechts selbst Fundamente zusammenbrechen, die man vor gar nicht so langer Zeit noch als unerschütterlich ansah?

TAGESPOST online am 28.06.2021

Ein Kommentar zu „Eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes

  1. Da gehen die Meinungen auseinander: „De labore solis“ wird üblicherweise auf Johannes Paul II bezogen, der während der Mühen einer Sonnenfinsternis geboren wurde. Als „Ruhm des Olivenbaums“ gilt Benedikt XVI.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s