Antikatholisches Getrampel

Dieses neue Motu Proprio ist allerdings nur dann so übel, wie es aussieht, wenn wir es uns zumuten, so zu denken und zu handeln, als ob es uns binden könnte, als ob seine Vorschriften legitim wären. Wenn wir jedoch erkennen, daß es durch und durch anti-katholisch ist und daß kein Papst berechtigt ist, so auf den Gliedern der Kirche und ihren verehrungswürdigen Riten herumzutrampeln, wie Franziskus das hier versucht, dann werden wir diese Vorschriften eher als eine von außen auferlegte Last begreifen, wie eine Seuche, einen Krieg oder einen Hungersnot, wie eine schlechte Regierung, die man stürzen oder ertragen muß, bis sie abtritt. Hat der Papst die Volmacht, ein solches Diktat zu erlassen? Nein. Es ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist.

Die Gläubigen, die die überlieferte Liturgie lieben und in ihr den Fokus des Erbes Christi erkennen, werden nach besten Kräften weiter machen. Sie werden nicht um Erlaubnis bitten, um die Messe aus unvordenklichen Zeiten zu feiern. Sie werden keine Lesungen nach „den Zugelassenen Ausgaben“ vortragen. Sie werden lieber als Märtyrer untergehen, denn in der Schmach der Unterwerfung zu sterben.

P. Kwasniewski