Traditionis Custodes – die andere Heimsuchung

Sehen wir im Moto Proprio eine Heimsuchung, die dazu da ist, uns entschlossener zu machen! Der Geist lässt sich nicht in Ketten legen – schon gar nicht, wenn er heilig ist. Wir müssen nur auf seine Kraft vertrauen und uns noch mehr in seinen Gaben üben:

– in der Erkenntnis, dass die Zeit der Illusionen vorbei ist.
– In der Einsicht, dass wir alternative Strukturen aufbauen müssen.
– In dem Rat, unser Geld für den Aufbau neuer Strukturen zu verwenden, anstatt mittels Kirchensteuer gottferne Amtsstrukturen zu unterstützen.
– In der Weisheit, unsere Kräfte zu bündeln.
– In der Stärke, Repressalien auszuhalten ohne zu verbittern.
– In einer Gottesfurcht, die Christus über alles stellt.
– In der Frömmigkeit, auf den himmlischen Beistand zu vertrauen.

„Veni Creator Spiritus“ –
sangen die Karmelitinnen von Compiègne, als sie während der französischen Revolution von ihren Gefängniswärtern zum Schaffot geführt wurden, weil sie sich geweigert hatten, ihre Ordensgelübde zu brechen. …

Prof. Peter Stephan

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Ein Kommentar zu „Traditionis Custodes – die andere Heimsuchung

  1. Sehr geehrter Prof. Stephan
    Ich beziehe mich zum Traditionis Custodes – die andere Heimsuchung.
    Ich muss Ihnen zustimmen, dass es eine Illusion ist, weil Papst Franziskus die liturgischen Bücher von den heiligen Päpstlichen Paul Vl. und Johannes Paul II. gemäss den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils als einzige Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus anerkennt. Papst Franziskus kennt das Messale vor der Reform von 1970 nicht. Papst Franziskus kann nicht nach dem Messale Romanum von 1962 zelebrieren! Der Papst kann einfach nichts damit anfangen. Was man nicht kennt, das liebt man nicht. Und das ist nicht gut!
    Es ist ein guter Rat von Ihnen unser Geld für den Aufbau neuer Strukturen zu verwenden, anstatt mittels Kirchensteuer gottferne Amtsstrukturen zu unterstützen.
    Nun ist die Registrierung der Konfessionszugehörigkeit durch die staatlichen Ämter in der Schweiz willkürlich. Denn die Kirchensteuer sind nur in drei Kantonen fakultativ. In allen anderen Kantonen ist die Kirchensteuer obligatorisch. Von freiwilliger Mitgliedschaft kann nicht die Rede sein! Wo obligatorisch die Kirchensteuer eingezogen wird, gibt es nur den Austritt aus der römisch-katholischen Landeskirche und gleichzeitig bekennt sich wer „katholisch bleiben“ möchte. Mit dem Austritt ist man von den Kirchensteuer befreit. Die Folge ist aber der Verlust der Konfessionszugehörigkeit römisch-katholisch und das ist verheerend. Die Macht Ausübung der öffentlich rechtlichen Hand ist wie während der französischen Revolution.

    Ich bleibe beim Kreuz und ich stehe zum Kreuz.
    Mit freundlichen Grüssen

    Gabriela Ulrich

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