Aldo Maria Valli über Erzbischof Vigano

«Schau, manchmal beschuldigen sie mich, als Sprecher von Monsignore Viganò aufzutreten, als ob das eine Schuld wäre. Eigentlich spreche ich von meinem persönlichen Fall, weil ich ein bisschen erklären möchte, wie die Dinge laufen.

Ich habe Monsignore Viganò tatsächlich im Jahr 2018 kennengelernt, als er sich sowohl an mich als auch an andere Blogger wandte, um den berühmten McKerrick-Bericht bekannt zu machen. Und damit begann unsere Beziehung. Ich habe diesen Monsignore kennengelernt, der deutlich unter der Situation in der Kirche gelitten hatte und der mich von seinen Thesen überzeugte, von seinen Positionen gerade aus menschlicher Sicht angesichts seines wirklichen Leidens, seiner echten Anteilnahme.

Ein Satz von Monsignore Viganò im Besonderen hat mich sehr überzeugt; hat mich zum Nachdenken gebracht: Er sagte zu mir:
„Ich bin mittlerweile alt. Ich gehe auf die 80 zu.“
Ich wiederhole: Es war 2018.
„Bald werde ich mich dem Gericht Gottes stellen müssen und ich möchte dorthin gelangen und meinem Gott sagen, dass ich alles getan habe, um die Wahrheit zu bezeugen!“

Nun! Wenn jemand so mit dir spricht, verstehst du, dass wir jenseits dieser Streitigkeiten der Journalisten sind, die unsere Köpfe jeden Tag vollstopfen. Wir sind wirklich am Grund der Probleme und stehen vor den wirklichen Problemen, die für unsere Existenz, für die Erlösung unserer Seele von Bedeutung sind. Zu sehen, dass eine Person wie diese jetzt von der untersten Schublade angegriffen wird, lässt mich sehr leiden. Daher bekunde ich meine volle Solidarität mit Monsignore Viganò. Ich kann sagen: meinem Freund Monsignore Viganò. Und ich sage ihm, er soll weitermachen.

Weitermachen, denn inzwischen sind wir nicht wenige. Viele haben ihre Augen geöffnet oder sind dabei, sie zu öffnen. Sicher! Wenn wir uns auf das vorherrschende Narrativ verlassen, merken wir es natürlich nicht, weil die Nachrichten nicht über all dies sprechen.

Die sogenannten „Giornaloni“, die großen Tageszeitungen, wie du täglich dokumentierst, sprechen über all das nicht. Sie streben nach einer Realität, die zur Ideologie passt, die nicht die tatsächliche Realität ist. Aber die Welt geht einen anderen Weg. Wir müssen uns also Mut machen, mutig sein und uns weiter austauschen, ohne uns von denen herunterziehen zu lassen, die alles nur auf die Begriffe Gegenposition und Gehorsam lenken möchten. Stattdessen: Stirn nach vorn, freies Denken, für diejenigen, die gläubig sind: großes Vertrauen in unseren Herrn; der uns nie eine Prüfung schickt, nur weil er Geschmack daran hat, uns leiden zu lassen, sondern wenn er sie uns sendet; dann immer nur zu unserem Besten.»

Quelle: Visione TV: „Giù le mani da Viganò – Dietro il Sipario“ – Talk Show

Quelle + Video siehe – https://www.youtube.com/watch?v=zaNgjloiXYI

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