Heilige Barbara – 4. Dezember

Dioscorus hielt seine Tochter Barbara wie einen seltenen Edelstein. Er wollte sie einem vornehmen Freier vermählen. Wenn er verreiste, schloss er sie in einen Turm mit zwei Fenstern.

Als er aber eines Tages zurückkehrte, fand er noch ein drittes Fenster in die Wand des Turmzimmers gebrochen und auf der marmornen Schwelle das verhasste Kreuzzeichen.

Freimütig gestand Barbara, dass sie Kreuz und Fenster habe anbringen lassen, um sich stets an das Zeichen der Erlösung und an das Geheimnis der heiligen Dreifaltigkeit zu erinnern.

Der Vater wollte sie auf der Stelle töten, doch sie entwich ihm.

Vor dem Richter führte sie ihre Sache so gut, dass der Vater nichts wider sie vorzubringen wusste als die Martern der Folterung. Gott heilte ihre Wunden.

Neu gestärkt erschien sie zum zweiten Mal vor dem Richterstuhl, wo der entmenschte Vater sie schon erwartete und nach grausamen Qualen mit eigener Hand tötete.

Aus solchem Tode aber wächst das Leben
und die Kraft des Geistes,
die alle Verfolgung überwindet.

(vgl. H. Hümmler. Helden und Heilige II)

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