Ambrosius von Mailand – 7. Dezember

So glaube denn, daß der Herr Jesus zugegen ist, herabgerufen durch das Gebet der Priester! Versichert er doch:
„Wo zwei oder drei sind, da bin auch ich“.
Wieviel mehr läßt er sich da, wo die Kirche ist, wo seine Geheimnisse sind, mit dem Geschenk seiner Gegenwart herab!

[…] Du bist hinabgestiegen. Erinnere dich, was du geantwortet: du wollest glauben an den Vater, glauben an den Sohn, glauben an den Heiligen Geist!

Da heißt es nicht: ich glaube an einen Größeren und an einen Geringeren und an einen Letzten.

Vielmehr liegt schon im gleichlautenden Bekenntnisse deines Mundes die Pflicht verbürgt, daß du gleicherweise an den Sohn glaubst, wie du an den Vater glaubst, gleicherweise an den Heiligen Geist glaubst, wie du an den Sohn glaubst. Eine einzige Ausnahme bildet dein Bekenntnis auf den Glauben: der Herr Jesus allein ist gekreuzigt worden.

(Ambrosius von Mailand (340-397) – Über die Mysterien)

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