Das Virus und der Mikrochimärismus

Das hier gemeinte Virus ist natürlich jenes Virus, mit dem wir seit gut zwei Jahren an jedem Tag zur Genüge befasst werden: nämlich mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) bzw. alle entsprechenden Mutationen, die wir unter dem Begriff „Coronavirus“ zusammenfassen.

Unter dem Begriff „Mikrochimärismus“ oder „Mikrochimerismus“ bzw. „Microchimerism“ verstehen Mediziner das bisher noch wenig erforschte, wahrscheinlich aber relativ häufige Überleben fremder Zellen im Körper. Für jeden verständlich wird der kompliziert klingende Begriff des „Mikrochimärismus“ wenn wir dieses Beispiel anführen:

Werdende Mütter sind in freudiger Erwartung. Während der Zeit der Erwartung – der Schwangerschaft – vermischen sich die Blutkreisläufe der Mutter und ihres Kindes, das sie unter ihrem Herzen trägt. Somit „wandern“ die Zellen der Mutter in den Kreislauf des Babys, und die Zellen des Babys in den Kreislauf der Mutter. „Fachleute“ sprechen von einem „fetal-mütterlichen Mikrochimerismus“.

41 Wochen lang zirkulieren und verschmelzen die Zellen der werdenden Mutter mit denen ihres ungeborenen Kindes. Nach der Geburt des Babys bleiben viele dieser Zellen im Körper der Mutter erhalten. Sie hinterlassen einen dauerhaften Fußabdruck im Gewebe, den Organen und Knochen, in Gehirn und Haut der Mutter, und bleiben dort oft Jahrzehnte lang erhalten.

Es gibt Studien die zeigten, dass auch Zellen eines Fötus im Gehirn einer Mutter 18 Jahre nach ihrer Geburt festzustellen waren. Weiterhin haben Untersuchungen ergeben, dass, sollte das Herz einer Mutter verletzt oder krank sein, fötale Zellen zur Verletzungsstätte transportiert werden. Sie verwandeln sich in verschiedene Arten von Zellen, die sich auf die „Reparatur“ des Herzens spezialisiert haben.

Somit können kranke Organe der Mutter während der Schwangerschaft, wenn das Kind im Mutterleib heranwächst, repariert und gesund werden. Tatsächlich wurden auch schon in der Vergangenheit solche Beobachtungen gemacht: in der Schwangerschaft verschwinden Krankheiten der Mutter.

Es ist ein Wunder, ja, fast unglaublich, wie der Körper der Mutter das heranwachsende Baby um jeden Preis beschützt; und das Baby gleichzeitig seine Mutter beschützt und wieder gesund macht: damit es selbst sicher ist und überlebt.

Diese wundersamen Geschehnisse können wir gerade in diesen Tagen um Weihnachten, da unser Herr Jesus Christus als Kind in einem Stall geboren wird, betrachten. Bedenken wir dabei, was uns heutigen Menschen das Jesuskind und seine Mutter dazu sagen würden.

Vielleicht erinnern sie uns daran, dass Alkohol und Drogen, die eine werdende Mutter zu sich nimmt, vom ersten Tag an auch an ihr Kind weitergeleitet werden. Oder an den Impfstoff mRNA, der von der Mutter auf das Kind übertragen wird und dort, schon im Mutterleib, Veränderungen in der Bausubstanz vornimmt.

Jesus und Maria können uns aber auch daran erinnern und warnen, dass Mediziner und Biologen den Traum vom ewigen Leben auf Erden vorantreiben und mit fetalen Zellen missbrauchen, mit dem Argument, damit Krankheiten der Menschheit auszumerzen zu wollen.

Gott schafft jeden einzelnen Menschen nach seinem Bilde. Nicht nach dem Bilde anderer.

Erstveröffentlicht bei CNAdeutsch

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